Logo PTB

Biologische Strahlenwirkung

Arbeitsgruppe 6.54

Profil

Die Arbeitsgruppe stellt wohldefinierte Strahlungsfelder mit Protonen, α-Teilchen und Neutronen für radiobiologische Experimente bereit und untersucht die Strahlenwirkung auf lebende Zellen. Neben der strahlenbiologischen Grundlagenforschung am Mikro-Ionenstrahl werden auch die Wirkungen von Neutronen durch Bestrahlungen von Zellen untersucht. Die Arbeitsgruppe betreibt außerdem eine Apparatur zur Messung von W-Werten, welche für die Ionisationskammer-Dosimetrie in der Hadronentherapie von grundlegender Bedeutung sind. Darüber hinaus stellt die Arbeitsgruppe Meßmöglichkeiten mit Ionen für Anwendungen im Bereich der nuklearen Astrophysik und Weltraummissionen sowie die Untersuchung von elektronischen Schaltungen und Detektoren bereit.

Nach oben

Forschung/Entwicklung

Der Betrieb und die Weiterentwicklung des Mikro-Ionenstrahls mit Protonen, Deuteronen und α-Teilchen ist ein Aufgabenschwerpunkt der Arbeitsgruppe. Der Mikro-Ionenstrahl ist besonders gut geeignet für die Untersuchung der primären Mechanismen der Zellschädigung durch die gezielte Bestrahlung von Zellkernen mit einzelnen oder abgezählten Teilchen. So wird seit 2009 die Methode des „live cell imaging“ in Zusammenarbeit mit der DSMZ und der Uni Düsseldorf zur Untersuchung des zeitlichen Verlaufs der Reparaturmechanismen in lebenden Zellen angewandt. Des Weiteren befasst sich die Arbeitsgruppe mit der Messung der W-Werte von dosimetrisch relevanten Gasen für Ionen.

Nach oben

Dienstleistungen

  • Erzeugung und Charakterisierung von Strahlungsfeldern für strahlenbiologische Experimente mit Protonen, Deuteronen, α-Teilchen und Neutronen
  • Durchführung von strahlenbiologische Experimenten mit externen Partnern

Nach oben

Informationen

Nach oben