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Explosionsgeschützte elektrische Antriebssysteme

Arbeitsgruppe 3.63

Eine Übersicht über die bisherigen, im Volltext verfügbaren, Veröffentlichungen der Arbeitsgruppe Explosionsgeschützte elektrische Antriebssysteme:

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Titel:

Bewertung der Verfahren zu Wirkungsgradbestimmung von Drehstrom-Asynchronmaschinen unter Anwendung des GUM

Autor(en): U. Dreger, F. Lienesch und U. Engel
Zeitschrift: PTB Mitteilungen
Jahr: 2003
Monat: Juni
Band: 113
Ausgabe: 2
Seite(n): 143-149
Verlag: Wirtschaftsverl. NW, Verl. für neue Wissenschaft
Verlagsort: Bremerhafen
ISSN: 0030-834X
Datei / URL: fileadmin/internet/fachabteilungen/abteilung_3/explosionsschutz/Veroeffentlichungen/372/Wirkungsgrad_nach_GUM.pdf
Zusammenfassung: Der Wirkungsgrad elektrischer Antriebe gilt als Maß für die Wirtschaftlichkeit, die über die Lebensdauer der Maschine zu wesentlichen Einsparungen an Energie und damit auch Kosten führen kann. Zur Schonung der Energiereserven wurden in den USA und in Kanada seit Mitte der neunziger Jahre gesetzliche Auflagen geschaffen, die für Niederspannungs-Drehstrommotoren Mindestwirkungsgrade verbindlich vorschreiben.
Im Gegensatz dazu haben sich in Europa führende Hersteller von Elektromotoren für eine Reihe freiwilliger Maßnahmen eingesetzt, um gesetzliche Auflagen zu vermeiden. Es wurde eine Vereinbarung getroffen, nach der bei 2- und 4poligen Normmotoren im Leistungsbereich von 1,1 bis 90 kW die Wirkungsgrade in drei Klassen (EFF1, EFF2 und EFF3) eingeteilt werden. Auf dem Leistungsschild und in der Dokumentation des Motors ist die Wirkungsgradklasse anzugeben. Die Wirkungsgradklasse EFF1 stellt hierbei das höchste Wirkungsgradniveau dar.
Momentan werden die EN 60034-2 in Europa und die IEEE112 in Nordamerika angewendet. Zur energetischen Optimierung und zur einheitlichen Klassifizierung der Wirkungsgrade von elektrischen Antrieben muss ein hinreichend genaues einheitliches Verfahren zur Verlustbestimmung definiert werden, welches auch einem industriell ökonomischen Aufwand gerecht wird. Dieser Bericht soll einen Überblick über die zur Zeit diskutierten Methoden geben sowie den Vergleich zu den bislang üblichem Verfahren ziehen. Dabei soll auch unter Berücksichtigung des GUM (Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) der Einfluss jeweiliger Messunsicherheiten der bestimmenden Messgrößen konkret diskutiert werden. Der GUM ist der international angewendete Leitfaden zur Angabe der Messunsicherheit und diskutiert die Bedeutung für die Qualität in der Messtechnik.

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