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Patente nach Kategorie

9 Ergebnisse für "Ionisierende Strahlung".

Dosimeter für kleine Strahlungsfelder

Für strahlentherapeutische Beschleuniger existiert erstmals ein patentiertes Konzept, mit dem Referenzdosismessungen trotz kleinster Kammerabmessungen in wenigen Sekunden Messzeit pro Punkt möglich werden. Aufgrund der zusätzlich erhaltenen mikrodosimetrischen Information können zukünftig Aussagen über die relative biologische Wirksamkeit für die Behandlung von Patienten gemacht werden.

PTB-Zeichen: 0230

Neutronendosimeter

Gepulste Strahlenfelder, wie sie in der Grundlagenforschung, bei Synchrotronstrahlung oder medizinischen Beschleunigern auftreten, stellen neue Herausforderungen an die Dosimetrie. Mit dem Dosimeter der PTB steht jetzt erstmals ein elektronischer Strahlungsmesser mit hoher Isotropie, geringer Totzeit und damit hoher metrologischer Güte für gepulste Neutronenfelder zur Verfügung.

PTB-Zeichen: 0215

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Themengebiet:

Ionisierende Strahlung
Sicherheitstechnik
Dosimetrie

Erfinder:

Luszik-Bhadra, Marlies

Hohmann, Eike

Verlauf des Patentverfahrens:

DE 10 2008 050 731.8 ; 2008-10-08

DE 10 2008 050 731 A1 ; 2010-04-15

PCT DE 2009 001199 ; 2009-08-26

WO 2010 040330 A2 ; 2010-04-15

US 13/122,644 ; 2011-04-05

US 8,642,971 B2 ; 2014-02-04

EP 2331985 B1 ; 2015-08-12

IPC-Code:

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Wasserphantom/Verfahren zur Kalibrierung einer Strahlungsquelle

Im medizinischen Bereich eingesetzte Strahlungsdetektoren
müssen beim Hersteller und später im Krankenhaus
regelmäßig mit Wasserphantomen kalibriert werden. Der
Behandlungserfolg hängt dabei entscheidend von der
Qualität der Dosimetrie ab.
Sowohl der Berührungspunkt der Wasseroberfläche, die
Distanz zum Detektionspunkt oder aber die Ausrichtung
der Sonde auf der Strahlachse, müssen so genau wie
möglich bestimmt werden. Für diese wichtige Aufgabe
stellt die PTB jetzt ein Messsystem bereit, dass erstmalig
objektive und zugleich präzise Ergebnisse erfasst.

PTB-Zeichen: 0267

Umgebungsüberwachung von Neutronenstrahlung

Die Umgebungsüberwachung kerntechnischer Anlagen erfordert die Messung der Umgebungsäquivalentdosis aller Komponenten ionisierender Strahlung außerhalb der Anlage, zum Beispiel am Zaun des Betriebsgeländes. Für Neutronenstrahlung sind die Werte in der Regel im Rahmen des natürlichen Untergrunds durch kosmische Strahlung. Die Geräte müssen zwischen Strahlung natürlichen und künstlichen Ursprungs unterscheiden und der Einfluss von Störungen auf den Messwertmuss vernachlässigbar sein.

Die Erfindung führt zu einem Messgerät, dessen Ansprechvermögen so bemessen ist, dass die Anzeige durch natürliche Neutronenstrahlung so weit wie möglich verringert wird. Weiterhin wird der Einfluss von Störungen auf das Messergebnis verringert, insbesondere dadurch, dass Störungen eigenständig erkannt und korrigiert werden. Letztlich wird die Intensität natürlicher Neutronenstrahlung und deren zeitliche Schwankung berücksichtigt und eigenständig korrigiert.

PTB-Zeichen: 0358

Sensitive Multi-Reflexionszelle für hochgenaue Gasanalysen

 

Kleinste Mengen einzelner Gase können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die Umwelt oder industrielle Prozesse haben. Für diese wichtige Messaufgabe entwickeln PTB-Forscher eine verbesserte Version einer Herriott-Zelle. Die neue Zelle erreicht mit einem Spiegeldurchmesser von 150mm und einem Abstand von 1m eine effektive Laser-Weglänge von bis zu 1000 Metern. Durch eine konzentrische Anordnung der Spiegel und der geschickten Montierung planer Elemente im Innenraum (s. Bild), wird eine effektivere Nutzung der Spiegeloberflächen realisiert. Daher ist die Wechselwirkung des Lasers mit Gasgemischen besonders intensiv.

PTB-Zeichen: 8397

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Themengebiet:

Mensch und Gesundheit
Optische Systeme
Laser
Chemische Anlagen
Sicherheitstechnik

Erfinder:

Rubin, Tom

Putzke, Stephan

Verlauf des Patentverfahrens:

DE 10 2016 102 431.7 ; 2016-02-11

DE 10 2016 102 431 B3 ; 2017-05-11

DE 10 2016 102 430.9 ; 2016-02-11

DE 10 2016 102 430 B3 ; 2017-08-17

WO 00 2017 137 502 A1 ; 2017-02-09

 

 

IPC-Code:

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Geringere Messunsicherheit bei dimensionellen röntgengraphischen Messungen mittels CT

Die derzeitig erreichbare Messunsicherheit in der industriellen Computertomographie ist auf Grund der Kegelstrahlgeometrie auf ca. 0,0001 beschränkt. PTB-Forscher erreichen durch eine Abstandskorrektur der Röntgenanode zum Fotodetektor eine kleinere Messunsicherheit von ca. 0,00001. Das neue Verfahren ermöglicht eine geringere Vorfilterung der Röntgenstrahlung, zugunsten einer höheren Intensität und verkürzt dadurch die Messzeiten. Höhere Messunsicherheiten, die durch zeitliche Drifts während der Bestrahlung eines Prüflings entstehen, werden reduziert.

PTB-Zeichen: 455

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Themengebiet:

Ionisierende Strahlung

Erfinder:

Illemann, Jens

Bartscher, Markus

Verlauf des Patentverfahrens:

DE 10 2017 102 254.6 ; 2017-02-06


Kontakt:

Interface zur Aufbereitung der Ausgangssignale inkrementaler Drehgeber

In Kraftwerkswarten, Anlagensteuerungen und vielen Kontrollräumen finden sich noch tausende von analogen Drehregelungen. Um hier eine digitale Umrüstung zu ermöglichen, dabei aber die Vorteile eines feinfühligen Drehpotentiometers zu erhalten, hat die PTB ein Umrüst-Set entwickelt, das mit vielen digitalen Ansteuerungen kompatibel ist. Die Bedienung mittels dieses digitalen Drehgebers ist deutlich ergonomischer als über einen handelsüblichen Bildschirm und insbesondere dann besser, wenn kontinuierlich sehr kleine Parameter nachgeregelt werden müssen.

PTB-Zeichen: 392

Strahllagebestimmung für Teilchenbeschleuniger als portables Komplettsystem

Die korrekte Ausrichtung eines Elektronen-, Protonen- oder α-Teilchenstrahls auf das Target im Submillimeter-Bereich und das Vermeiden von Streuung an den umgebenden Materialien stellen für die Kalibrierung eine erhebliche Herausforderung dar. Das PTB-Komplettsystem löst dies mit einem Blendensystem, einem Elektronikmodul und einer Software, die zu einer Minimierung der parasitären Reststrahlung führt.

PTB-Zeichen: 0396

Mobiler Messstand für Röntgenstrahlerprüfungen

Röntgenstrahler müssen während der Entwicklung, der Zertifizierung und zur Qualitätskontrolle auf ihre Gehäusedurchlassstrahlung überprüft werden, wobei der unerwünschte Austritt von Strahlung (bei abgedecktem Nutzstrahl) der entscheidende Parameter ist.

Für ihre eigene, gesetzliche Aufgabe der Bauartprüfung hat die PTB einen mobilen Messstand für die Prüfung von Röntgenstrahlern aufgebaut. Mit diesem Messstand können vor Ort zuverlässige Dosisleistungsmessungen in einem festen Abstand von 1 m vom Brennfleck einer Röntgenröhre durchgeführt werden.

PTB-Zeichen: 7025