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Nacheichung von 220-V-Zählern

Arbeitsgruppe 2.34

Die Verwendung von nur für 220 V zugelassenen Elektrizitätszählern bis zum Ende ihrer Eichgültigkeit wurde gemäß PTB „Rundschreiben an alle Prüfstellen zur Einführung der neuen Normspannung 230 / 400 V“, Ziffer 2, unter der Voraussetzung gestattet, dass die Netzspannung die Toleranzgrenze von 230 V + 6 % nicht überschreitet (s. auch Bekanntmachung Nr. 3168 vom 19. Oktober 1987).

Nach Ablauf der Eichgültigkeit dürfen nur solche Zähler wieder geeicht und verwendet werden, für welche die Zulassung (bzw. ein Nachtrag zur Zulassung) den Betrieb auch bei 230 V ohne konstruktive Änderungen einschließt. Die Bezeichnung der Nennspannung auf dem Zähler muss in 230 V geändert werden. Die eichtechnische Prüfung ist mit 230 V ± 10 % durchzuführen.

Wie solche konstruktiv identisch für 230 V und 220 V zugelassenen Zähler bei der Losbildung im Rahmen der Stichprobenprüfung zu behandeln sind, ist hier beschrieben: 230V -bzw. 220V Zähler in Stichprobenlosen

 

H.-G. Latzel, 25.04.2006