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Wissenschaftsminister Björn Thümler zu Besuch in der PTB

Journalistenfahrt zu den wichtigsten Laboratorien der Quantencomputerforschung in Niedersachsen

31.08.2021

Eine frohe Botschaft macht die Runde: Bis 2025 wollen niedersächsische Forschende einen 50-Qubit-Quantencomputer realisieren. Aus diesem Grund besuchte der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler am Montag Wissenschaftsstandorte sowohl in Hannover als auch die PTB in Braunschweig. Mit von der Partie waren die Präsidentin der TU Braunschweig Prof. Dr. Angela Ittel, PTB-Vizepräsident Dr.-Ing. Prof. h. c. Frank Härtig und Journalisten. Eingeladen hatte das Bündnis Quantum Valley Lower Saxony (QVLS), um die wichtigsten Quantentechnik-Laboratorien und beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorzustellen. Minister Thümler lobte: „Niedersachsen ist in der Quantentechnologie aktuell ein Stück voraus. Mit Hilfe von QVLS sollen aus Science Fiction Science Facts werden.“

Unterwegs in Sachen Quantencomputer: Im Rahmen einer Fahrt zu Forschungsstandorten werden der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler (links) und die Präsidentin der TU Braunschweig Prof. Dr. Angela Ittel (rechts) von PTB-Vizepräsident Dr.-Ing. Prof. h. c. Frank Härtig in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig willkommen geheißen. (Foto: PTB)

Minister Björn Thümler und TU-Präsidentin Angela Ittel besuchen das Reinraumzentrum der PTB. (Foto: QVLS)

Die Gruppe besuchte das Reinraumzentrum und das Quantenlabor der PTB. Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim H. Ullrich, Präsident der PTB, hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung erklärt: „Die PTB forscht im Rahmen der Atomuhren seit vielen Jahren auf höchstem Niveau an Ionenfallen, und diese Expertise ermöglicht uns nun, zusammen mit der Expertise unserer Partner, den Sprung in die Weltspitze der Quantencomputer-Entwicklung.“ Tatsächlich hat die Vorgänger-Institution der PTB, die Physikalisch-Technische Reichsanstalt, schon vor mehr als 100 Jahren die Geburtsstunde der Quantentheorie begleitet. Damals unterstützte sie mit ihrer Messkunst Max Planck bei der Entdeckung des „Wirkungsquantums“, das besagt, dass Licht und Energie nur in kleinsten Paketen zu haben sind. Heute treibt die PTB die messtechnischen Möglichkeiten der Zweiten Quantenrevolution voran – mit den nächsten Generationen von Atomuhren, noch präziseren elektrischen Normalen und innovativen Messmöglichkeiten in der Medizin.

Weitere Informationen finden Sie in der Opens external link in new windowPressemitteilung des QVLS und auf der Opens external link in new windowQVLS-Webseite.