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Links: Farblich kodierte räumliche Verteilung der Elektronentemperatur Τe in den Nanostrukturen. Mitte: Rasterelektronenmikroskopaufnahme der Nanostruktur im Querschnitt, Rechts: Elektronendichteverteilung ne. Die Falschfarbendarstellungen links und rechts zeigen die Ergebnisse von Simulationen.

 

In einem Forschungskonsortium ist es gelungen, in ein neues Regime der relativistischen Licht-Materie-Wechselwirkung vorzustoßen. Dadurch wurden in einem kompakten Laborexperiment sehr heiße und dichte Plasmen erzeugt, die neue Perspektiven für Experimente zur laser-induzierten Kernphysik und Labor-Astrophysik ermöglichen.

 

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Caesium-Fontänenuhren CSF2 (Vordergrund) und CSF1. Die Atome werden im unteren Teil des Vakuum-Aufbaus lasergekühlt und nach oben beschleunigt. Im oberen Teil werden sie während ihres Fluges mit Mikrowellen bestrahlt.

 

Die beiden Caesium-Fontänenuhren CSF1 und CSF2 der PTB sind seit vielen Jahren als primäre Frequenznormale und als Basis der Zeitskala der PTB etabliert. Durch umfangreiche Untersuchungen konnten jetzt die Unsicherheiten der beiden Uhren um einen Faktor 5 (CSF1) bzw. 2,4 (CSF2) verringert werden. Mit den erreichten relativen Unsicherheiten von 2,7 · 10–16 für CSF1 und 1,7 · 10–16 für CSF2 gehören beide Uhren neben wenigen anderen Fontänenuhren zur internationalen Spitze.

 

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Bisher werden Daten, die im Falle eines Unfalls lebensrettend sein könnten, an den verschiedensten Stellen unabhängig voneinander gespeichert. Ein zunächst auf drei Jahre angelegtes und vom Niedersächsischen Forschungsministerium sowie der VolkswagenStiftung mit 1,2 Millionen Euro gefördertes Projekt soll das ändern. Im Rahmen dieses Projektes schließen sich Technische Universität (TU) Braunschweig, Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zu einem Zentrum für Unfall- und Notfallinformatik zusammen.

 

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Hier sind die Quartiere des PTB-Stands auf der Ideen Expo 2019:

 

Technische Tüfteleien mit Azubis

Ein paar einfache Bauteile und etwas handwerkliches Geschick – fertig ist das technische Spielzeug. Selbst gebogen, gesteckt, verdrahtet und angeschlossen – deins. Lass dir von den Auszubildenden der PTB zeigen, wie es geht.

Bau dir dein eigenes Masse-Normal!

Messen die Waagen bei dir zuhause wirklich genau? Bau ein Masse-Normal mit uns und nimm es mit! Damit kannst du zum Beispiel eure Küchenwaage überprüfen. Auch in der PTB überprüfen wir Messgeräte mithilfe von Normalen. Normale sind Dinge mit genau bekannten Eigenschaften – in diesem Fall ist es das Gewicht – genauer: die Masse.

Quizze mit uns!

Teste dein Wissen oder rate geschickt!  Dich erwarten drei Schwierigkeitsgrade in unserem Online-Quiz rund ums Messen. Wie weit kommst du? Wenn’s gut läuft, nimmst du am Ende nicht nur einen Gewinn mit, sondern auch ein paar neue...

 

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Freude über ein gelungenes Richtfest und eine erfolgverheißende Forschungszukunft (v.l.n.r.): Prof. Dr. Joachim Ullrich (Präsident der PTB), Petra Wesseler (Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung), Marco Wanderwitz (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat), Canan Rohde-Can und Eckart Rohde (Rohdecan Architekten GmbH, Dresden)

 

Walther Meißner, der Pionier der Tieftemperaturforschung, ist der Namenspatron des neuen Gebäudes, das die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) auf ihrem historischen Gelände in Berlin-Charlottenburg bekommt. Es wird seit dem Jahr 2017 vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) errichtet. Jetzt naht die Fertigstellung des hochspezialisierten Wissenschaftsbaues, in dem es unter anderem um die Forschung rund um sogenannte SQUIDs gehen wird – eine Spezialität der PTB, bei der sie seit Jahrzehnten in der Forschung eine internationale Spitzenstellung einnimmt. Auch das „neue Kelvin“ bekommt hier gewissermaßen eine Heimat.

 

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Poster zum Weltmetrologietag

 

Wenn Sie jemandem begegnen, der fehlerfrei und ohne Spickzettel sagen kann, was ein Kilogramm ist, dann seien Sie auf der Hut. Es muss sich um einen speziellen Wissenschaftler, einen Metrologen, handeln, der noch ganz begeistert ist von dem fundamentalen Wandel im Internationalen System der Einheiten (SI). Denn ab dem 20. Mai 2019, dem Weltmetrologietag des Jahres, sind so abstrakte Dinge wie Naturkonstanten dafür verantwortlich, was unter einem Kilogramm und einem Ampere, einem Kelvin und einem Mol zu verstehen ist. Nach jahrelanger Forschung in den großen Metrologieinstituten und im Besonderen in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hatte sich die Weltgemeinschaft auf diese Revision des Einheitensystems verständigt – eine Revision, die mit dem Weltmetrologietag 2019 in Kraft tritt.

 

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Werbebild Junge Wissenschaft

 

Schon als Jugendliche sind sie vom Forscherfieber gepackt: die TeilnehmerInnen von Jugend forscht, die ein wissenschaftliches Thema gründlich und nach denselben Vorgaben untersuchen, wie sie weltweit für sorgfältige Forschung gelten. Dies ist auch so bei der anschließenden Veröffentlichung in der Jungen Wissenschaft. Die Zeitschrift für ForscherInnen unter 23 Jahren ist eine Peer-review-Zeitschrift;die Artikel gelten als zitierfähig. In den letzten 30 Jahren war die Junge Wissenschaft ein gedrucktes Magazin. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat aus ihr ein Online-Journal gemacht, eine nichtkommerzielle Open-access-Zeitschrift. Unter Opens external link in new windowwww.junge-wissenschaft.ptb.de sind zurzeit rund 180 Originalveröffentlichungen junger ForscherInnen zu finden – und es werden laufend mehr. Demnächst wird noch eine App speziell für Tablets und Smartphones folgen. Aktuell wird beim Bundeswettbewerb von Jugend forscht am 16. Mai die...

 

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Was bringt die Revision des Internationalen Einheitensystems SI, die am 16. November 2018 beschlossen wurde und am 20. Mai 2019 in Kraft tritt? Diese Frage liefert völlig unterschiedliche Antworten, je nachdem, ob man Bürger, Schüler, Wissenschaftler oder Messtechnikexperten in der Industrie fragt. Die maßstäbe-Redaktion hat gefragt und ihre Antworten zu einem bunten, vielfältigen Heft zusammengestellt (maßstäbe Nr. 14, „Maße für alle“). Sie können es kostenlos einzeln oder im Klassensatz bestellen oder auch die ganze maßstäbe- Reihe ebenfalls kostenlos abonnieren. (Bestellungen an: Cornelia Land, 0531 592-9313, Opens window for sending emailcornelia.land(at)ptb.de)

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a: T1-Karte des Herzens eines gesunden Probanden. b: Evaluierung der Genauigkeit der T1-Werte in einem Phantom für verschiedene Herzschlagfrequenzen (bpm). Die Genauigkeit der T1 Werte (rot) ist unabhängig vom Herzschlag, wohingegen MOLLI, die am weitesten verbreitete Methode zur T1-Bildgebung, T1-Werte für hohe Herzraten unterschätzt (blau).

 

Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein wichtiges Bildgebungsverfahren in der Kardiologie. Bisher ist MRT auf qualitative Bilder beschränkt, da die Messzeit aufgrund von Herzbewegung und Atmung limitiert ist. An der PTB wurde ein neues Bildrekonstruktionsverfahren entwickelt, das biophysikalische Parameter des Herzmuskels mit einer hohen räumlichen Auflösung quantifiziert und eine objektive Diagnostik erlaubt.

 

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