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Biomedizinische Optik

Fachbereich 8.3

Aufgaben

 

Im Fachbereich „Biomedizinische Optik“ der PTB werden optisch gestützte quantitative Mess- und Bildgebungsverfahren für die medizinische Diagnostik und Therapiekontrolle entwickelt, untersucht und zusammen mit klinischen Partnern erprobt. In der Arbeitsgruppe 8.31  liegt der Schwerpunkt der Arbeiten dabei auf optisch-spektroskopischen Mess- und Bildgebungsverfahren für die nichtinvasive quantitative Bestimmung wichtiger Biomarker (z.B. Hämoglobinkonzentration, Sauerstoffsättigung) im Gewebe in vivo sowie zur Darstellung krankheitsbedingter molekularer Veränderungen mit Hilfe fluoreszenzmarkierter Sonden. Darüber hinaus werden mikroskopische Bildgebungsverfahren zur Charakterisierung und Differenzierung einzelner biologischer Zellen im Durchfluss entwickelt und untersucht. In der Arbeitsgruppe 8.32  werden durchflusszytometrische und mikroskopische Messverfahren für Zellen sowie molekularbiologische Messverfahren zum Nachweis und zur Quantifizierung von Krankheitserregern (z.B. Viren wie HIV und SARS-CoV2, Bakterien) für die Metrologie in der Labordiagnostik untersucht. Ziel ist u.a. die Entwicklung von Referenzmessverfahren sowie die Bestimmung von Referenzmesswerten für die gesetzlich vorgeschriebene Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen.

Nachrichten

Die standardisierte technische Validierung von biophotonischen Geräten ist unverzichtbar für die Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit der Messergebnisse bei ihrem medizinischen Einsatz. Dazu werden geeignete standardisierte Phantome, d.h. gewebeähnliche Prüfkörper, und anerkannte Normen für die Bewertung der Leistungsfähigkeit dieser Geräte benötigt. Beide Voraussetzungen sind auf dem Gebiet...

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Die genaue Messung der Konzentration von Zellen im Blut ist wichtig zur Diagnose oder Kontrolle einer Therapie bei vielen Krankheiten. Die Vergleichbarkeit der Messergebnisse innerhalb eines Labors und zwischen verschiedenen Laboratorien ist dabei unverzichtbar für die Patientensicherheit. Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Messmethoden, werden in der PTB seit vielen Jahren sogenannte...

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Xenon-Edelgasatome können in Lösungen vorübergehend Komplexe mit Wirtsmolekülen bilden. Die so entstehenden Wirt-Gast-Systeme werden durch nicht-kovalente Bindungen zusammengehalten. Sie sind ein Beispiel für supramolekulare Systeme. Sie bieten sich daher zur Analyse ähnlicher chemischer oder pharmazeutischer Träger- und Abgabesysteme an. Die Komplexe werden zudem als potenzielle Kontrastmittel...

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