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Biomedizinische Optik

Fachbereich 8.3

Aufgaben

Die zunehmende Relevanz altersbedingter Krankheiten wie Krebs, kardiovaskuläre oder neurode-generative Krankheiten erfordert neue Ansätze und verbesserte Methoden für die medizinische Diagnose und Therapie. Um möglichst frühzeitig präzise und individualisierte Therapieentscheidungen treffen zu können, werden insbesondere quantitative differential-diagnostische Methoden zur genaueren und zuverlässigen Bestimmung krankheitsspezifischer Parameter benötigt. Optisch gestützte Mess- und Bildgebungsverfahren leisten hierzu wertvolle Beiträgen.

Im Fachbereich „Biomedizinische Optik“ der PTB werden entsprechende Verfahren entwickelt, untersucht und zusammen mit klinischen Partnern erprobt. Für die Metrologie in der Labordiagnostik werden  durchflusszytometrische und mikroskopische Messverfahren sowie Verfahren zur quantitativen Nukleinsäurediagnostik von Zellen und (Bio-)Molekülen untersucht. Ziel ist u.a. die Entwicklung von Referenzmessverfahren sowie die Bestimmung von Referenzmesswerten für die gesetzlich vorgeschriebene Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen. Daneben werden für die nichtinvasive quantitative Bestimmung wichtiger Biomarker (z.B. Hämoglobinkonzentration, Sauerstoffsättigung) im Gewebe sowie zur in vivo Darstellung krankheitsbedingter molekularer Veränderungen mit Hilfe fluoreszenzmarkierter Sonden optisch-spektroskopische Mess- und Bildgebungsverfahren entwickelt und untersucht.

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