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Magnetooptische Metrologie

Arbeitsgruppe 8.21

Magnetenzephalographie

Magnetenzephalographie (MEG)

MEG ist eine nicht-invasive und berührungsfreie Messmethode zur Untersuchung der elektrischen Aktivität des menschlichen Gehirns. Dabei werden mit SQUIDs die sehr kleinen biomagnetischen Signale aufgezeichnet, die durch die Gehirnströme der Populationsaktivitäten von Neuronen erzeugt werden. Das bei der PTB benutzte Helm-MEG hat 128 SQUID-Sensoren, die auf einem sphärischen Flächensegment angeordnet sind um Signale vieler Bereiche der Hirnrinde erfassen zu können. Das MEG wird zusammen mit der Charite und anderen Anwendern zur Weiterentwicklung der biomagnetischen Messtechnik und der neurologisch-psychiatrischen Diagnostik eingesetzt.

MEG mit optisch gepumpten Magnetometern

Neben SQUIDs werden in der Arbeitsgruppe zunehmend auch sogenannte optisch gepumpte Magnetometer (OPMs) zur Magnetoenzephalographie eingesetzt. Der Hauptvorteil von OPMs liegt in der größeren Flexibilität. Die einzelnen Sensoren haben ein Volumen von wenigen Kubikzentimetern und können in nahezu beliebigen Anordnungen kombiniert werden. So können individualisierte Sensoranordnungen realisiert werden, optimiert für die jeweilige Messaufgabe.

 

 

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