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Homogenität von Thoronfeldern

31.01.2011

In einer Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz wurden mathematische Simulationen (Methode: Finite Elemente basierend auf der Messung der turbulenten Transportvorgänge) einer Thoron-Verteilung mit der Messungen der zugehörigen Thoron-Aktivitätskonzentration in der Thoron-Folgeproduktkammer verglichen.

Eingangsgrößen der Berechnung sind die Quellterme, die Umweltparameter sowie die Strömungsgeschwindigkeiten in allen drei Raumachsen. Minima und Maxima der Verteilung lassen sich mit dem derzeitigen Modell erfolgreich vorhersagen. Für einen metrologischen Einsatz ist eine genauere Kenntnis der Strömungsverhältnisse erforderlich, was zur Zeit nicht realisiert werden kann, da keine hochauflösende Sondenmesstechnik für die Strömungsgeschwindigkeiten in drei Dimensionen verfügbar ist.

Abbildung : Beispiel einer mathematische Simulation einer Thoronkonzentrations-Verteilung auf der Basis von Quelltermen, Umweltparametern und Strömungsverhältnissen.