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EMPIR-Projekt MetroWaMet mit großem Erfolg abgeschlossen

23.09.2021

Wie überall bleibt auch bei Wasserzählern die Zeit nicht stehen. Die Anforderungen ändern sich, sei es durch technologischen Fortschritt oder Änderungen im Trinkwasserverbrauch. Die Frage ist, ob unter den veränderten Bedingungen immer noch die Messrichtigkeit gegeben ist. Metrologische Infrastruktur und Verfahren zur Adressierung dieser Frage wurden im Rahmen eines Workshops diskutiert.

Das EMPIR-Projekt 17IND13 „Metrology for real-world domestic water metering” (MetroWaMet) hat mit einem Stakeholder-Workshop einen fulminanten Abschluss gefunden. Die große Resonanz der Veranstaltung zeigt sich an den nahezu 70 Teilnehmern, die mit Vertretern von Metrologieinstituten, Wasserzählerherstellern und Aufsichtsbehörden eine bunte Mischung bildeten. Der Teilnehmerkreis umspannte den halben Erdkreis von Brasilien über Europa, den Nahen Osten bis nach Korea. Auf dem Workshop wurden wesentliche metrologische Entwicklungen und Erkenntnisse, die im Rahmen von MetroWaMet gewonnen wurden, vorgestellt. Hierzu zählen unter anderem Infrastruktur und Verfahren, mit denen eine Evaluierung des Messverhaltens von Wasserzählern für realitätsnahe Lasten und Wasserqualitäten möglich wird. Ebenso wurden die Arbeiten zum Messverhalten von Haushaltswasserzählern bei kleinen Durchflüssen, wie sie bei Leckagen auftreten, sowie ein Algorithmus zur Detektion von Leckagen vorgestellt. Darüber hinaus gab es einen Ausblick auf die Zukunft normativer Aktivitäten im Bereich Wasserzähler. Die Präsentationen des Workshops stehen unter Opens external link in new windowMetroWaMet Workshop zur allgemeinen Verfügung.

 

      

 

Literatur:

[1] Internetseite des Projekts MetroWaMet Opens external link in new windowLink

Ansprechpartner:

Corinna Kroner, FB 1.5, E-Mail: Opens local program for sending emailcorinna.kroner(at)ptb.de