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Jörn Stenger

Er tritt sein Amt in einer Zeit des Zusammenwachsens an und will diese Entwicklung weiter stärken: Dr. Jörn Stenger ist seit dem 9. Juni Vorsitzender von EURAMET, der Vereinigung der europäischen Metrologinstitute. Stenger, der in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) das Amt des Mitglieds des Präsidiums bekleidet, war bereits in der EURAMET-Generalversammlung 2020 in das Amt gewählt worden, das er jetzt antritt. Seine Amtszeit als EURAMET-Chairperson dauert bis 2024. 

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Untertagelaboratorium UDO II der PTB

Nach Tschernobyl wurden weltweit Netzwerke von Messstationen eingerichtet, um die Radioaktivität und Ortsdosisleistung in der Umwelt flächendeckend zu überwachen. Heute sind allein in Europa mehr als 5500 solcher Messstationen nationaler Frühwarnsysteme im Einsatz, die mit hochempfindlichen Dosimetern die Ortsdosisleistung überwachen und ihre Messdaten rund um die Uhr, im Stundentakt, an das Joint Research Center (JRC) der EU-Kommission nach Ispra (Italien) melden. Ein Großteil dieser Dosimeter wurde im Laufe der Jahre im Untertagelaboratorium für Dosimetrie und Spektrometrie (UDO) der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) untersucht und kalibriert. Die Bedeutung der Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt wurde 2011 durch die Reaktorunfälle in Fukushima Daiichi, mit massiven Freisetzungen von radioaktiven Stoffen und großflächigen Kontaminationen, noch einmal verdeutlicht. Das UDO-Labor, das inzwischen seit 30 Jahren...

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Dieses runde Bauteil mit sehr kleinen Löchern ist Tei einer Einspritzdüse..

Die industrielle Computertomografie (CT) hält immer mehr Einzug in die Koordinatenmesstechnik. Mit dieser bisher vor allem in der Medizin und der zerstörungsfreien Prüfung etablierten Technik lassen sich sowohl die äußeren als auch die inneren Geometriemerkmale eines Bauteils, wie etwa Hohlräume, berührungsfrei messen, ohne das untersuchte Objekt zu zerstören. Das bietet große Chancen für die Entwicklung und Qualitätskontrolle von Produkten, doch die Messungen dauern bisher noch lange und sind häufig zu ungenau. Gemeinsam mit europäischen Forschungspartnern hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) daher Methoden entwickelt, die computertomografische Messungen in der Industrie deutlich verbessern, vor allem schneller und genauer machen. Auf der Messe Control-Virtuell 2021 präsentiert die PTB ihre Ergebnisse dem Fachpublikum – inklusive 3D-Animation. Ab dem 4. Mai sind alle Informationen rund um die Uhr hier zu finden: Opens external link in new windowwww.cont...

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Variabilität bei nichtinvasiv gemessenen schnellen Hirnströmen

Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben diese schnellen Hirnsignale jetzt erstmals von außen sichtbar gemacht – und eine erstaunliche Variabilität festgestellt. Wie das Team in der Fachzeitschrift PNAS* berichtet, verwendete es dazu einen besonders empfindlichen Magnet-Enzephalografen.

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Die digitale Revolution fordert auch das ausgeklügelte System der Qualitätsinfrastruktur (QI) heraus. Die fünf Säulen dieses Systems sind Metrologie, Akkreditierung, Konformitätsbewertung, Normen & Standards sowie Marktüberwachung. Dieses solide und bewährte System gilt es zu einer dringend benötigten „Qualitätsinfrastruktur Digital (QI-Digital)“ weiterzuentwickeln. In einer Live-Session am 14. April (13 Uhr) auf der Hannover Messe diskutieren die wesentlichen Akteure der Qualitätsinfrastruktur (BAM, DAkkS, DIN, DKE und PTB) eine QI, die dem digitalen Zeitalter gerecht wird und internationale Maßstäbe für die Qualitätssicherung im 21. Jahrhundert setzt. Verfolgen Sie mit, welche wichtigsten Handlungsfelder die Partner von „QI-Digital“ identifiziert haben und wie sie erste Lösungsansätze des gemeinsamen Vorhabens bewerten und umsetzen.

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PTB und DAkkS

Die PTB und die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) haben in einer Verwaltungsvereinbarung den Einsatz von PTB-Mitarbeitenden als Begutachter/innen für die DAkkS neu geregelt. Damit wird sichergestellt, dass auch unter den veränderten Bedingungen etwa aus der Datenschutzgrundverordnung oder der Revision der DIN EN ISO/IEC 17011 sowie der DIN EN ISO/ IEC 17025 weiterhin die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Begutachtenden sichergestellt ist. (Ansprechpartner: Michael Wolf, 0531 592-9100, Opens local program for sending emailmichael.wolf(at)ptb.de)

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In der Corona-Pandemie unterstützt die Internationale Zusammenarbeit der PTB ihre Partnerländer dabei, ihre Qualitätsinfrastruktur zu stärken, etwa bei der Zertifizierung medizinischer Schutzkleidung, der Kalibrierung von Infrarotthermometern oder der Prüfung von Beatmungsgeräten. In einer interdisziplinären Taskforce arbeiten Expertinnen und Experten daran, virtuelle Arbeitsprozesse zu optimieren, damit die Aktivitäten der PTB auch aus der Distanz umgesetzt werden können. Weitere Informationen: www.covid19.ptb.de (Ansprechpartnerin: Sabine Thomas, 0531 592-8209, Opens local program for sending emailsabine.thomas(at)ptb.de)

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Ein neues Forschungsprojekt mit dem Namen MELANI untersucht, wie sich mehrere Wohnparteien eines Mehrfamilienhauses eine Photovoltaikanlage und einen Stromspeicher teilen können. An dem vom Bundeswirtschaftsministerium mit 2,3 Mio. Euro geförderten Projekt sind die Firmen Naturstrom, SMA Solar Technology AG, das elenia Institut für Hochspannungstechnik und Energiesysteme der TU Braunschweig und die PTB beteiligt. Im Fokus stehen die Messtechnik, ein dezentrales Energiemanagement für die teilnehmenden Wohnungsnutzer sowie Abrechnungsprozesse. (Ansprechpartner: Florian Schilling, 0531 592-2350, Opens local program for sending emailflorian.schilling(at)ptb.de)

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Die PTB und die Salzgitter Flachstahl haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um bereits verfügbare Wasserstoffmengen- Messtechnik zu prüfen und Messverfahren weiterzuentwickeln. Auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl wird die PTB eine Messstrecke zur Prüfung von Messgeräten unter Realbedingungen nutzen. Die Versuche ergänzen die Forschungsaktivitäten der PTB rund um den Einsatz von Wasserstoff, etwa den Aufbau eines Prüfstandes für große Durchflüsse oder die Weiterentwicklung europaweiter Normen und Standards. (Ansprechpartner: Rainer Kramer, 0531 592-1330, Opens local program for sending emailrainer.kramer(at)ptb.de)

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In der industriellen Fertigung werden häufig Markerstrukturen genutzt, um die relative Lage zweier Objekte zueinander zu ermitteln. Eine neue Messmethode der PTB hat durch die Kombination von optischem Imaging und Scatterometrie eine Auflösung der räumlichen Überlagerung von unter 1 nm erreicht und ist dabei besonders schnell. 

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