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Fertigungskette von Si-Kugeln und interferometrische Bestimmung des Kugelvolumens

Fertigungsmesstechnik

Abteilung 5

Dimensionen von vielen Metern bis zu Nanometern — die präzise Längenmesstechnik ist das Rückgrat einer zuverlässigen und zukunftssicheren Produktion.

Aufgaben

Die Abteilung Fertigungsmesstechnik sorgt mit speziellen Messgeräten, Messverfahren und Normalen - angepasst an den jeweiligen Längen- und Winkelbereich - für die Rückführung industrieller Messungen auf die Einheit Meter. Sie ist auch zuständig für die Rückführung im Bereich der Härtemessung. Ziel der Arbeiten ist es, der Industrie die Rückführung in geeigneter Form anzubieten und damit verbundene messtechnische Herausforderungen gemeinsam zu lösen.
Die hierfür notwendigen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben konzentrieren sich auf neue Messverfahren und -geräte sowie Normale. Darüber hinaus bearbeitet die Abteilung komplexe fertigungs- und messtechnische Aufgaben im Bereich Grundlagen der Metrologie. Der Wissenschaftliche Gerätebau unterstützt mit der Konstruktion und Fertigung spezieller Baugruppen und Präzisionsmessgeräte die gesamte PTB.

Nachrichten

Hochgenaue komplexe Teile für Hochspannungselektroden und deren Innenleben, sog. Driftröhren werden im Wissenschaftlichen Gerätebau der PTB im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit dem Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg gefertigt. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren und Fertigungstechnikern der PTB und den Physikern des MPIH ermöglichte auch neue Fertigungswege.

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Zur Steigerung der Energieeffizienz in neuen Motoren und Generatoren werden zunehmend Permanentmagnete eingesetzt. Im Rahmen einer Doktorarbeit wurde eine Vorrichtung zur Messung des zeitlichen Verlaufs der magnetischen Flussdichte B bei Temperaturen bis 150 °C von NdFeB-Magneten konstruiert und gefertigt. Dabei wird in dem Magnetjoch durch einen Wechselstrom ein Magnetfeld bis zur Entmagnetisierung der Permanentmagnete stetig erhöht. Es können sowohl gebogene Magnete, wie sie in Motoren eingesetzt werden, als auch Planmagnete, im veränderlichen Luftspalt zwischen dem Magneten gemessen werden.

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Im Rahmen eines DFG-Projekts wurde im Wissenschaftlichen Gerätebau ein supraleitendes Gravimeter mit einer neuartigen Konstruktion des Beschleunigungsmesser-Aufbaus entwickelt und gefertigt. Zusammen mit der Verwendung von SQUID-Sensoren anstelle von kapazitiver Sensorik wird eine deutliche Verbesserung der Gravitationsmessung angestrebt.

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