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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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maßstäbe Heft 10
Menschen im Labor
 

Der Wechsel

Autorin: Ute Kehse

Der Weg zurück in die Welt der Wissenschaft dauert vielleicht zehn Minuten. Es ist nur ein kurzer Fußmarsch über das PTB-Gelände, dann ist Peter Ulbig im Planck-Bau, einem Gebäudekomplex, in dem er acht Jahre lang täglich gearbeitet hat. „Es ist ein Gefühl, als käme man in sein Elternhaus zurück – einfach schön“, sagt der habilitierte Chemieingenieur. Von den alten Kollegen wird Ulbig herzlich begrüßt. „Sie sind ja eigentlich nicht mehr zuständig…“, beginnt einer, aber dann gibt es doch noch kurz etwas zu besprechen. Auch Regina Klüß freut sich, dass ihr ehemaliger Chef in ihr Labor zu Besuch kommt. Der Arbeitsplatz der Chemieingenieurin besteht aus Messgeräten, Schläuchen, blinkenden Dioden und Bechergläsern. Hier hat Peter Ulbig früher oft mit seinen Mitarbeitern und Doktoranden diskutiert. Auf einen komplizierten Versuchsaufbau im hinteren Bereich des Labors ist er immer noch stolz. Eine Doktorandin misst mit dieser Apparatur einen Koeffizienten, der angibt, wieviel Alkohol aus einer wässrigen Lösung in Atemluft übergeht. Diese Größe ist bislang nur ungenau bekannt, das erschwert präzise Angaben der Alkoholkonzentration in der Atemluft. Drei Jahre, erzählt Ulbig, habe der Aufbau der Apparatur gedauert. Er berichtet, wie schwierig die Suche nach geeigneten Waagen war und wie lange getüftelt werden musste, um alles zum Laufen zu bringen. Regina Klüß erinnert sich, wie die Doktorandin wochenlang vergeblich nach einem Fehler in der Apparatur suchte, bis sie ihn schließlich an völlig unerwarteter Stelle fand.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, Volker Großmann Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF