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Biomedizinische Magnetresonanz

Fachbereich 8.1

Bachelor und Masterprojekte

Kompensation von physiologischer Bewegung für MRT (Bachelorarbeit oder Masterarbeit)

Physiologische Bewegung der menschlichen Organe durch z.B. die Atmung oder den Schlag des Herzens können medizinischen MR Bildern stark beeinträchtigen. Wir entwickeln neuen Verfahren, um diese Bewegungsartefakte zu minimieren und eine hohe diagnostische Qualität sicherzustellen. Die Anwendungsgebiete reichen dabei von quantitativer Herzbildgebung bis hin zu multimodalen PET-MR Anwendungen.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Studenten aus der Fachrichtung Physik, Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Ingenieur- oder Naturwissenschaft, die Interesse an einem herausfordernden Projekt in diesem Bereich haben. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Opens window for sending emailDr. Christoph Kolbitsch.

Neue Algorithmen für die MR Bildrekonstruktion (Masterarbeit)

Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein vielseitiges Bildgebungsverfahren, das vielfach Anwendung in der Medizin findet. In den letzten Jahren hat sich die Bildrekonstruktion in der MRT von einfacher direkter Rekonstruktion mittels Fast Fourier Transform hin zu neuen Konzepten wie parallele Bildgebung, compressed sensing und maschinelles Lernen entwickelt. Wir entwickeln neue Verfahren, um die MR Bildrekonstruktion unter der Verwendung von z.B. GPU- oder OpenMP-Ansätzen schneller zu machen.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Studenten aus der Fachrichtung Physik, Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Ingenieur- oder Naturwissenschaft, die Interesse an einem herausfordernden Projekt in diesem Bereich haben. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Opens window for sending email Dr. Christoph Kolbitsch.

Validierung von HF-Feld Messmethoden am 7T Ultra-Hochfeld MR-Tomographen (Masterarbeit)

Beschreibung:

In unserer Arbeitsgruppe entwickeln wir neue Methoden für die Magnetresonanzbildgebung (MRI) auf sehr hohen magnetischen Feldern (z.B. B0=7T). Unser Hauptziel ist es, das höhere Signal-Rausch-Verhältnis für in-vivo-Anwendungen am Menschen nutzen zu können. Ein Problem hierbei besteht jedoch in der räumlich inhomogenen Verteilung der Hochfrequenzfelder (HF-Felder), welche zur Anregung der Kernspins notwendig sind, da hierdurch räumliche Variationen der Bildsignalintensität auftreten. Um die Inhomogenitäten der HF-Felder zu quantifizieren und auszugleichen werden HF-Feldkarten gemessen, wobei die Präzision und Genauigkeit dieser Karten für die Bildgebung entscheidend ist. Während Ihrer Tätigkeit unterstützen Sie unsere Arbeitsgruppe beim Erstellen dieser Karten durch verschiedene Messmethoden und deren Vergleich, sowie Optimierung zur Etablierung einer reproduzierbaren Methode.

 

Ziel der Arbeit ist es, vorhandene Messmethoden zur Bestimmung der HF-Feldverteilungen von Spulen mit 8 Sendeeinheiten am 3 Tesla und 7 Tesla System anzuwenden, sie zu optimieren und die Präzision und Genauigkeit der Methoden zu quantifizieren. Zunächst werden Phantommessungen am 7T MRI Scanner durchgeführt, welche anschließend mit Messungen einer Magnetfeld Sonde sowie numerischen Finite Differenzen Methode verglichen werden. Zuletzt sind in-vivo Kartierungen im menschlichen Kopf geplant.

 

Qualifikationen

·         Studium der Physik, Elektrotechnik, Informatik, Medizintechnik oder ein vergleichbarer Studiengang

·         Programmierkenntnisse (bevorzugt in Matlab/Python und C/C++) sind vorteilhaft

·         Interesse an MR-Physik

Ansprechpartner:            Dr. Sebastian Schmitter (sebastian.schmitter@ptb.de, +49 030 3481-7767)

                                               Natalie Schön (natalie.schoen(at)ptb.de, +49 030 3481-7781)

Kontakt

Anschrift

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Abbestraße 2–12
10587 Berlin