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In-vivo-MRT

Arbeitsgruppe 8.12

IMAGEN


Die EU-Studie IMAGEN untersucht das Risikoverhalten von Jugendlichen. Dazu wurden in acht europäischen Zentren insgesamt 2500 anfänglich 14-jährige Jugendliche jeweils ca. 10 Stunden, teilweise unter Einbeziehung der Eltern, befragt, getestet und gemessen.

Die PTB hat hierbei die MRT-Messungen des Berliner Zentrums (Charité) übernommen. Dies gibt uns Einblick in die Schwierigkeiten einer realen Studie mit MR-Scannern von vier unterschiedlichen Herstellern. Die Arbeitsgruppe bringt hier ihre Kompetenzen im Bereich Standardisierung und Qualitätskontrolle ein. Die Vergleichbarkeit der aus den MR-Bilder gewonnen Messgrößen ist links unten am Beispiel der Gehirn-Kortex-Dicke eines Probanden gezeigt. Er wurde zweimal gemessen und zeigt in den acht Zentren unterschiedliche Kortexdicken in den Gehirnarealen V1 und BA3b. An der PTB entwickelte Prüfkörper (Phantome genannt) mit geprüfter Geometrie, wie im Bild rechts, werden genutzt, um die an der Studie beteiligten MR-Scanner eingehend zu charakterisieren.

Da die zeitliche Entwicklung des Verhaltens der Jugendlichen von besonderem Interesse ist, wurde die Studie nach vier Jahren, an den nun ca. 18 Jahre alten Probanden wiederholt. Eine erneute Erfassung der Messparameter soll in den Jahren 2016-2018, im Alter von 21 Jahren, erfolgen.

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