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Ionisierende Strahlung

Abteilung 6

Fast alles ist in Abteilung 6 eine Frage des Kerns, denn es geht hier um Radioaktivität, um Dosimetrie und Metrologie der Alpha-, Beta-, Gamma-, Röntgen- und Neutronenstrahlung – von der Strahlentherapie in der Medizin bis zur Messung der Radioaktivität in der Umwelt.

Aufgaben

Aufgabe der Abteilung ist die Metrologie ionisierender Strahlung. Wichtige Aufgabengebiete sind die Messtechnik zum Nachweis ionisierender Strahlung, die Dosimetrie für die Strahlentherapie, die Strahlendiagnostik und den Strahlenschutz, Strahlungsmessungen in der Umwelt, Aktivitätsmessungen und die Bestimmung von für die Metrologie wichtigen Stoffdaten. Es werden die Einheiten der Aktivität, der Teilchenfluenz, der Luftkerma, der Energiedosis und der Äquivalentdosis dargestellt und über Kalibrierungen weitergegeben. Die Abteilung sichert damit die Einheitlichkeit von Messungen im Bereich ionisierender Strahlung.

Gesetzliche Aufgaben basieren auf dem Einheiten- und Zeitgesetz, dem Mess- und Eichgesetz, dem Medizinproduktegesetz, der Röntgen- und Strahlenschutzverordnung sowie dem Strahlenschutz-Vorsorgegesetz. Es werden Aktivitätsnormale für ca. 50 Radionuklide bereitgehalten und abgegeben. Die Abteilung führt Bauartprüfungen von Röntgenstrahlern, Röntgeneinrichtungen, Störstrahlern, Orts- und Personendosimetern sowie Diagnostikdosimetern durch. Weiterhin befasst sich die Abteilung mit Grundlagenforschung auf den Gebieten Radioaktivität, Dosimetrie und Metrologie der Alpha-, Beta-, Gamma-, Röntgen- und Neutronenstrahlung.

Nachrichten

Im Rahmen des EMPIR Projekts 15HLT05 mit dem Titel „Metrology for multi-modality imaging of impaired tissue perfusion” werden Konzepte für die personalisierte Dosimetrie für die Computertomographie mittels Monte-Carlo Simulationen untersucht. Für die detaillierte Simulation der Dosis im Patienten werden gerätespezifische Parameter benötigt, wie das Photonenfluenzspektrum der Röntgenröhre sowie die...

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Bis heute sind die Unsicherheiten in der Dosimetrie von Ionenstrahlen mit Hilfe von Ionisationskammern dreimal größer als in der Dosimetrie von konventionellen, hoch-energetischen Photonenstrahlen. Dies liegt maßgeblich an der relativ großen Messunsicherheit des sogenannten kQ-Faktors, welcher das unterschiedliche Ansprechvermögen von Ionisationskammern auf die verwendete Strahlungsqualität Q...

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Weitere Nachrichten

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