Logo der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
Elektronenmikroskopische Aufnahme eines magnetischen Nanodrahtes mit elektrischen Kontakten

Nanomagnetismus

Arbeitsgruppe 2.52

Profil

Die Arbeitsgruppe Nanomagnetismus beschäftigt sich mit der Entwicklung zeitaufgelöster optoelektronischer Messverfahren für elektrische Felder im GHz- und THz-Frequenzbereich. Basierend auf solchen optoelektronischen Abtastverfahren bietet die Arbeitsgruppe einen Kalibrierservice für die Zeitantwort von Sampling-Oszilloskopen und Photodioden mit einer Bandbreite bis zu 100 GHz an.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich ferner mit der Rückführung der Messung nanomagnetischer Größen. Hierbei liegt der aktuelle Fokus im Bereich der Magnetisierungsdynamik, der lokalen Streufeldmessungen sowie im Bereich der magneto-thermoelektrischen Messungen an magnetischen Nanostrukturen.

Nach oben

Forschung/Entwicklung

Magnetische Abbildung

Der Bereich Magnetische Abbildung befasst sich mit der Charakterisierung nanoskaliger magnetischer Strukturen durch magnetische Kraftmikroskopie (Magnetic Force Microscopy - MFM) ergänzt u.a. durch Messungen mittels einem SQUID-Suszeptometer und Magnetotransport. Schwerpunkte der Arbeiten sind (i) Entwicklung von quantitativer Feldmesstechnik auf nm-Skala. Dabei wurden zum Beispiel Verfahrens für die rückführbare Messung von Magnetisierung und Feldern auf Nanometer-Skala entwickelt. (ii) Bereitstellung von Messtechnik für die Charakterisierung von Nanostrukturen.

Magnetisierungsdynamik

Ein wichtiger Punkt für die zukünftige Weiterentwicklung von magnetischen Speichermedien ist die maximale Geschwindigkeit, mit der die digitalen Daten auf dem Speicher abgelegt werden können. Da der Schreibvorgang aber letztendlich immer auf die Ummagnetisierung einer magnetische Zelle hinausläuft, ist dieser Punkt auch direkt mit einer grundlegenden physikalischen Fragestellung verknüpft: Wie schnell lässt sich die Magnetisierung eines Ferromagneten umkehren? Diese Fragestellung wird in den hier beschriebenen Arbeiten untersucht. Durch zeitaufgelöste Magnetotransportmessungen wird die ferromagnetische Präzessionsbewegung der Magnetisierung detektiert. Mit dieser Messmethode wird das ultra schnelle Schalten der Magnetisierung untersucht.

Nach oben

Informationen

Nach oben