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Messgrößen digitaler Kommunikationssysteme

Arbeitsgruppe 2.25

Profil

Komplexe Modulationstechniken, intelligente Antennensysteme und die effiziente Nutzung der verfügbaren Frequenzbänder werden benötigt, um immer höhere Datenraten zu ermöglichen. Die Rückführung auf die SI-Einheiten und die Angabe von Messunsicherheiten, welche für Basisgrößen wie die HF-Leistung etabliert ist, ist für die Messgrößen digitaler Hochfrequenz-Kommunikationssysteme deutlich schwieriger zu erreichen. Ein Beispiel einer solchen Messgröße ist der Fehlervektorbetrag (Error Vector Magnitude, EVM), der ein Schlüsselparameter für die Übertragungsqualität zwischen Empfängern und Sendern in der digitalen Kommunikation ist und damit maßgeblichen Einfluss auf die erzielbaren Datenraten hat.

Die messtechnische Kanalerfassung (Channel Sounding) kann zum optimalen Entwurf und Betrieb leistungsfähiger Kommunikationssysteme verwendet werden. Dies ist insbesondere für Kommunikationssysteme im Millimeterwellenbereich wichtig, bei denen eine hohe Übertragungsdämpfung sowie die Streuung an reflektiven Objekten zu komplexen und schnell veränderlichen Mehrwegeausbreitungen führt. Für eine zuverlässige und effiziente Nutzung des Spektrums muss diese mit einbezogen werden.

Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, die rückführbare Messung der Kenngrößen digitaler Hochfrequenz-Kommunikationssysteme zu ermöglichen. Ziel ist die Entwicklung entsprechender Messverfahren und der Aufbau entsprechender Kalibrierdienstleitungen, die im Rahmen der zunehmenden Qualitätsmanagementanforderungen verstärkt nachgefragt werden.

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