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EU fördert metrologische Zukunftsforschung

Die EU unterstützt das europäische Metrologie-Forschungsprogramm (EMRP) in Europa mit 200 Millionen Euro. Damit trägt sie die Hälfte der mit 400 Millionen Euro veranschlagten Kosten, verteilt über sieben Jahre. Ziel des EMRP ist es, die wissenschaftlich-technische Metrologie-Infrastruktur in Europa weiterzuentwickeln – zum größtmöglichen Nutzen aller, die sich auf genaue und verlässliche Messungen stützen müssen. Inhaltlich orientiert sich das Programm, das in Deutschland vor allem von der PTB getragen wird, sowohl an drängenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen, etwa zur Energieversorgung, Umwelt, Sicherheit und Gesundheit, als auch an der Weiterentwicklung der Messtechnik. Im Rahmen des EMRP wird nicht mehr jedes europäische Land seine Wissenschaftsprojekte allein definieren. Vielmehr wollen Forschungsinstitute aus 22 Staaten in Zukunft in gemeinsamen Projekten ihre Kräfte bündeln und Freiraum für die Lösung aktueller Forschungsaufgaben schaffen.

Bereits letztes Jahr starteten 21 gemeinsame Projekte, von der Nanotechnologie und Krebstherapie über hochgenaue Längenmessungen bis zur Neudefinition des Kilogramms, im Rahmen einer ERANET-plus Förderung – als Testlauf für das sehr viel umfangreichere EMRP. Koordiniert wird das EMRP von EURAMET e.V., der gemeinsamen Dachorganisation der Metrologieinstitute in Europa.

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