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Nachrichten aus Abteilung 6

Radon trägt nach neuesten Erkenntnissen gleichauf mit der Medizin am stärksten zur Strahlenbelastung der Bevölkerung bei. Im Hinblick auf die geplante EU-weite Absenkung der Referenzwerte, ausgelöst durch die Neubewertung des Radons seitens der International Commission on Radiological Protection (ICRP), ist in der PTB eine neuartige Anlage zur Kalibrierung von Radon-Messgeräten entwickelt worden,...

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In der Strahlentherapie wird zwischen externer Strahlentherapie und interner Strahlentherapie, der sog. Brachytherapie, unterschieden. In der Brachytherapie (gr. brachys = kurz, nahe) wird der Tumor direkt bestrahlt, indem in den Patienten kleine radioaktive Quellen, sog. Seeds, eingeführt werden. Die Seeds werden im Tumor oder in dessen Nähe platziert. Der Vorteil dieser Therapieform ist, dass...

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In der Strahlentherapie wird zunehmend auf Bestrahlung mit kleinen Feldern und Feldern gesetzt, die dem Tumorprofil angepasst werden, wie zum Beispiel in der intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT = intensity-modulated radiotherapy). Das stellt besondere Herausforderungen an die Dosimetrie, da Methoden entwickelt werden müssen, um die Dosisverteilung dieser Felder mit hohem räumlichem...

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Die Anzahl computertomographischer (CT-) Untersuchungen in Deutschland hat sich seit 1996 bis heute mehr als verdoppelt. Im Jahre 2010 waren 61 % der kollektiven effektiven Dosis der Bevölkerung durch röntgendiagnostische Untersuchungen auf CT Aufnahmen zurückzuführen.

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In der klinischen Praxis werden zur Dosismessung Ionisationskammern verwendet, die zur Anzeige der Wasser-Energiedosis im 60Co-Strahlungsfeld kalibriert sind. Wird ein solches Dosimeter in einem hochenergetischen Photonen- oder Elektronenfeld eines klinischen Linearbeschleunigers eingesetzt, so muss die Änderung des Ansprechvermögens des Dosimeters durch die Anwendung eines...

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