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Abteilungsnachrichten

Aktuelles

Kalibrierungen von hoch-genauen Leistungskomparatoren verlangen den Einsatz von sehr stabilen Wechselspannungsquellen. Aus diesem Grund wurde im Fachbereich 2.3 ein Hochspannungsverstärker entwickelt, der eine Betrags- und Phasen-Stabilität von ± 0,1 µV/V bzw. ± 0,1 µrad über Stunden aufweist. Der Klirrfaktor liegt unterhalb 0,003 % (< 90 dBc) in allen Spannungsbereichen von 60 V bis 480 V. Die...

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Moderne Normale für die Wechselleistungsmesstechnik verkörpern Quelle und Messeinheit zugleich. Solche Einrichtungen beinhalten den "Stand-der-Technik" der digitalen Signalverarbeitung und sind in der Lage, komplexe Signale zu erzeugen und zahlreiche Signalverläufe der Versorgungsnetze nach der IEC Norm zur Netzqualität zu erzeugen. Wegen der wirtschaftlichen Bedeutung von Netzqualität...

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Die Bewahrung und Weitergabe der Einheit der elektrischen Wechselleistung in der PTB erfolgt mit Hilfe der simultanen synchronen Wechselsignalsynthese mit anschließender synchroner Abtastung. Untersuchungen hatten ergeben, dass die Messunsicherheit für die Wechselleistung bei Integration eines primären Thermokonverters in das digitale System geringer werden sollte. In der Tat konnte nun gezeigt...

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In der Regel werden Messungen von Wechselsignalen mit Hilfe von "Phase-Lock-Loop" (PLL) Techniken oder der voll-synchronen Signalsynthese mit synchroner Abtastung durchgeführt. Die letzte Methode verlangt allerdings einen Eingriff in die interne Hardware des genutzten kommerziellen Digitalvoltmeters. Es wurde nun als weitere Methode eine quasi-synchrone Abtastung der Wechselsignale entwickelt, mit...

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Zwei Methoden zur Bestimmung der Spektralkomponenten von Harmonischen aus Abtastwerten von Spannungssignalen im Niederfrequenzbereich wurden verglichen. Die erste Methode wurde am brasilianischen Staatsinstitut für Metrologie (INMETRO) entwickelt und basiert sich auf einer asynchronen Abtastung nach dem Swerleinschen Algorithmus. Die zweite Methode ist das bekannte PTB Verfahren der simultanen...

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Der Phasenwinkel zwischen zwei sinusförmigen Messsignalen kann, neben anderen Verfahren, durch Abtastung und anschließende Fouriertransformation (DFT) bestimmt werden. Dabei werden bei dem Heterodynverfahren die Messsignale vor der Abtastung moduliert, was bei höheren Messfrequenzen Vorteile gegenüber einer direkten Abtastung bietet. Die beiden Messsignale uN und uX werden mit einem sinusförmigen...

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Durch die Optimierung der geometrischen Parameter ist es gelungen, eine Momentenmessspule aufzubauen, die eine bessere Homogenität als die bisher übliche Helmholtzanordnung besitzt und die gleichzeitig unempfindlich gegen äußere Felder ist. Dadurch wird es möglich, Messungen kleiner magnetischer Momente außerhalb von teuren magnetischen Abschirmkabinen durchzuführen.
In der Industrie und in...

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Simulationsrechnungen belegen die hohe Fehlertoleranz des an der PTB entwickelten ultraschnellen Programmierverfahrens für magnetische Speicherchips (MRAM).
Kürzlich wurde an der PTB die ballistische Bitansteuerung vorgeschlagen, ein Verfahren, mit dem magnetische Speicherchips (MRAM für Magnetic Random Access Memory) mit sehr hoher Taktrate im GHz-Bereich betrieben werden können. In...
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Um die Form von Pikosekunden-Spannungsimpulsen zu messen, die sich auf koplanaren Leiterbahnstrukturen ausbreiten, nutzt man gewöhnlich den Pockels-Effekt, den bestimmte, so genannte elektro-optische Materialien zeigen. Hierbei hat man die Möglichkeit, einen externen elektro-optischen Kristall (´Prober´) auf die Leiterbahn zu setzen. Alternativ kann man das Substrat der Leiterbahn selbst...

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Vor dem Hintergrund, dass sich Fahrzeugwaagen bei gleichzeitigem Betrieb eines Mobiltelefons oder eines Handsprechfunkgerätes als störanfällig erwiesen haben, wurden Vor-Ort-Messungen der elektromagnetischen Verträglichkeit einzelner Waagen durchgeführt (siehe Bild).
In Anbetracht der so gewonnenen Erfahrungen wurde mit der Entwicklung eines Vor-Ort-Prüfverfahrens begonnen, das in Zukunft den...

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In Zusammenarbeit mit Prof. Schmid vom Strahlenbiologischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München wurden erste Versuche zur Feldexposition biologischer Proben in einer µTEM-Zelle durchgeführt (siehe Bild 1). Dabei wurde der Einfluss von Hochfrequenzfeldern bei 835 MHz mit definierter Feldstärke auf die Entwicklung einer Mensch-Hamster-Hybridzelllinie untersucht. Mit Hilfe eines sehr...

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Im August fand der erste Spatenstich zum Bau des Referenz-Freifeldmessplatzes statt. Auf dem Gelände der PTB entsteht ein europaweit einzigartiges 50 m x 60 m großes Messfeld, das zur Kalibrierung von Antennen und zur Durchführung von Emissionsmessungen im Rahmen der Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit dienen soll. Zuvor waren die optimale Lage und Größe, die Ausführung des Randes...

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Ein internationaler Ringvergleich von Quantenschaltungen für die Reproduzierung des elektrischen Widerstands über drei Dekaden der Widerstandsskala untersucht deren Eignung als Quanten-Widerstandsnormale.
Das vom französischen LNE vorgeschlagene Projekt "Study and validation of Quantum Hall Array Resistance Standards" dient der Überprüfung der Tauglichkeit von Quanten-Hall-Effekt...

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Zur Messung von schnellen elektrischen Signalen mit Bandbreiten im hohen GHz Bereich werden heutzutage hauptsächlich Sampling-Oszilloskope verwendet. Für zuverlässige Messungen muss das Zeitverhalten der Oszilloskope genau bekannt sein. Dies ist insbesondere wichtig, wenn das zu messende Signal eine Bandbreite ähnlich der des Oszilloskops aufweist. Typischerweise spezifiziert man das Zeitverhalten...

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Der erste europäische Schlüsselvergleich für Beschleunigung hatte das Ziel, die Messergebnisse einer großen Zahl europäischer Metrologieinstitute mit denen der Teilnehmer des CCAUV.V-K1 vergleichbar zu machen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Vergleichswerte (degrees of equivalence) für alle Teilnehmer im Rahmen der Messunsicherheiten kompatibel sind.

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Die Regulierungsbehörden für die Pharmaindustrie fordern die zuverlässige Kalibrierung von Leitfähigkeitsmessgeräten, die zur Qualitätskontrolle von gereinigtem Wasser eingesetzt werden. Handelsübliche Kalibrierlösungen sind für den Bereich niedriger Leitfähigkeit kleiner 1 µS/cm nicht geeignet.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Industrie wurde eine dynamische in-line...

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m Rahmen einer Kooperation mit dem "Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasser" (IWW) und der Stelle für "Analytische Qualitätssicherung (AQS) Baden Württemberg" an der Universität Stuttgart konnte erstmals ein Weg aufgezeigt werden, wie diese mit der Durchführung bundesweiter Vergleichsmessungen im Trinkwasserbereich betrauten Stellen eigenständig rückgeführte Referenzwerte für die...

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Am 14.-15.03.2006 wurde von den Partnern des deutschen Netzwerkes "Metrologie in der Chemie" (UBA, PTB und BAM) der erste Workshop zum Thema "Rückführung chemischer Messergebnisse in der Umweltanalytik - ein wichtiges Element der Qualitätssicherung" durchgeführt. Er richtete sich an Veranstalter von Vergleichsmessungen, Referenzlaboratorien und Referenzmaterialhersteller aus dem Umweltbereich,...

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Erstmals wurde eine primäre Messmethode zur Messung von katalytischen Enzymaktivitätskonzentrationen bei einem Referenzlaboratorium (Referenzinstituts für Bioanalytik Kalibrierlaboratorium III) akkreditiert.

Das Laboratorium wurde fachlich begutachtet. Es hat darüber hinaus seine Kompetenz durch eine erfolgreiche Teilnahme an internationalen Vergleichsmessungen (IFCC-Ringversuche für...

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In einem von dem wissenschaftlichen Komitee für Meeresforschung (SCOR) und der internationalen Gesellschaft für die Physikalischen Wissenschaften des Ozeans (IAPSO) unterstützten EUROMET Projekt soll geprüft werden, inwieweit die zur Bestimmung der Salinität von Meerwasser eingesetzten Leitfähigkeitsmessgeräte auf das SI rückgeführt kalibriert werden können.

Die Unterschiede im Salzgehalt...

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