Logo der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt

Abteilungsnachrichten

Aktuelles

Die PTB nahm sehr erfolgreich an einem Ringvergleich zur Volumenbestimmung mit insgesamt 18 beteiligten europäischen Metrologieinstituten teil. Die Standardabweichung der Volumenbestimmung eines als Transfernormal verwendeten 5-Liter-Eichkolbens aus Glas auf dem Pipettenprüfstand der PTB lag deutlich unter den Werten der anderen Teilnehmer und stellt einen internationalen Spitzenwert dar.

[ mehr ]

Das EU-Forschungsprogramm DOSMAX (Untersuchung der Strahlenexposition in Flughöhen im Bereich des Maximums der Sonnenaktivität) wurde erfolgreich abgeschossen.

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt DOSMAX zur Messung der Dosisverteilung in Flughöhen im Bereich des solaren Maximums, lief am 30.9.2004 aus. Insgesamt waren an DOSMAX sechs europäische Einrichtungen...

[ mehr ]

UDO zieht um

Das Untergrundlaboratorium der PTB (UDO) in der Asse, einem ehemaligen Salzbergwerk, zieht einige Stockwerke höher: von der 925-Meter-Sohle, die in diesem Jahr verfüllt werden soll, auf die 490-Meter-Sohle. Auch dort herrschen noch Mess-Bedingungen, die die weltweit herausragende Stellung des Labors erhalten, so dass die PTB ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Dosimetrie und Spektrometrie in vollem...

[ mehr ]

Präzise neutroneninduzierte Reaktions-Wirkungsquerschnitte werden unter anderem benötigt, um Neutronentransport, Aktivierungspotenzial oder Gasproduktion in Materialien bei Neutronenbeschuss zu bestimmen. Im Energiebereich zwischen 8 MeV und 14 MeV gibt es praktisch keine Quellen monoenergetischer Neutronen. Die Verwendung einer quasi-monoenergetischen Neutronenquelle erfordert ausgefeilte...

[ mehr ]

Eine der zur Zeit international diskutierten Strategien zur Reduzierung der Radiotoxizität radioaktiver Abfälle ist die sogenannte Transmutation. Dabei sollen die in konventionellen Spaltreaktoren entstehenden langlebigen Alphastrahler und einige Spaltprodukte mit großer Halbwertszeit in unterkritischen, mit einer Spallationsneutronenquelle getriebenen Reaktoren durch Neutroneneinfang und Spaltung...

[ mehr ]

Gammaspektrometrische Messungen an einer speziellen Klasse von Radionukliden (z.B. 133Ba und 152Eu) in Nahgeometrie zeigen in Abhängigkeit vom verwendeten Detektortyp ungewöhnliche Linienformen im gemessenen Gammastrahlungs-Spektrum. Hierbei handelt es sich um Koinzidenzsummationen von Gammastrahlung und Röntgenstrahlung, die bei Verwendung von p-Typ Detektoren auftreten und sich durch eine...

[ mehr ]

Hochenergetische Protonen und Schwerionen haben in Materie ein scharfes Maximum der Energieabgabe am Ende ihrer genau definierten Reichweite. Im Vergleich zur konventionellen Strahlentherapie mit Photonen oder Elektronen kann daher bei der Strahlentherapie mit Protonen oder Schwerionen das Maximum der Dosis genau der räumlichen Verteilung eines Tumors angepasst werden, wodurch das umliegende...

[ mehr ]

Das Radionuklid I-125 findet in der Nuklearmedizin bei Diagnostik und Krebstherapie, in der Biochemie bei Untersuchungen zur Markierung an organischen Verbindungen der Immunologie, des Stoffwechsels und der Genforschung und in der Radionuklid-Metrologie zur Kalibrierung von Detektoren mit niederenergetischer Photonenstrahlung im Bereich von etwa 30 keV Verwendung.

Die genaue Bestimmung der...

[ mehr ]

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit ENEA (Ente per le Nuove tecnologie, L'Energia e l'Ambiente) in Frascati bei Rom wurde ein NE213 Flüssigszintillationsspektrometer für das europäische Fusionsexperiment JET (Joint European Torus) in Culham, England entwickelt. Dieses Spektrometer wurde in der Messkampagne TTE2003 (September bis November 2003, DD Plasma mit unterschiedlichen Tritiumanteilen) am JET...

[ mehr ]

Zerstörungsfreie Inspektionsverfahren mit schnellen Neutronen stellen eine vielversprechende Alternative zu bekannten Röntgenverfahren dar, insbesondere wenn es um die Verteilung oder das Auffindung von Elementen mit niedriger Kernladung (H,C,N,O) in großen Objekten wie Koffern, Cargocontainern, Metallbehältern oder Gesteinen geht. Neue Techniken der Neutronenerzeugung, wie Laser- und...

[ mehr ]

Die biologisch relevante Wirkung ionisierender Strahlung auf eine Zelle wird zum großen Teil durch eine DNA-Schädigung eingeleitet und hängt (auch bei gleicher Energiedosis) stark von der Art und Energie der Strahlung ab. Aus Sicht der Strahlenphysik läßt sich die Schädigung der DNA als Folge von direkten Strahlenwechselwirkungen oder auch als Folge von Wechselwirkungen mit Sauerstoffradikalen...

[ mehr ]

Das Isotop 222Rn des natürlichen radioaktiven Edelgases Radon leistet mit seinen Folgeprodukten einen großen Beitrag zur Strahlenexposition der Bevölkerung und stellt nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs dar. Messgeräte zur Bestimmung der Radonkonzentration werden mit Hilfe von gasförmigen 222Rn-Aktivitätsnormalen kalibriert. Für den Einsatz als eigenständige Messeinrichtung...

[ mehr ]

Seit einiger Zeit wird am Weizmann Institut (Rehovot, Israel) ein Prototyp eines Nanodosimeters betrieben. Dieses Nanodosimeter beruht auf dem Messprinzip der Ionenzählung und wurde mit Unterstützung eines Monte Carlo Simulationsprogramm aus dem Fachbereich 6.6 der PTB entwickelt. Das neue Messkonzept basiert auf dem Nachweis von einzelnen Ionen, die in einem Gasvolumen durch ionisierende...

[ mehr ]

Eine Sekundärnormal-Messeinrichtung für die Wasser-Energiedosis Dw befindet sich im Aufbau. Die Grundlage des Verfahrens bildet der Nachweis strahlungsinduzierter Alanin-Radikale mithilfe der Elektronen-Spin-Resonanz (ESR). Um die angestrebte relative Standard-Messunsicherheit von ≤0,5% erreichen zu können, wird ein Relativmessverfahren verwendet, bei welchem gleichzeitig mit der bestrahlten...

[ mehr ]