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4 Ergebnisse für "Explosionsschutz".

Streifenelektrode für die Messung von Oberflächenwiderständen in Übereinstimmung mit IEC 60079-32-2

Die neue Streifenelektrode der PTB dient dazu, Oberflächenwiderstände in Übereinstimmung mit der relevanten Norm IEC 60079-32-2 zu messen. Der Oberflächenwiderstand gilt als ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der elektrostatischen Aufladbarkeit von Bauteilen und Prozessen im Explosionsschutz. Lassen sich diese elektrostatisch aufladen, kann es zu Beschädigungen durch elektrostatische Entladungen und im schlimmsten Fall zur Zündung von explosionsfähigen Atmosphären kommen. Die Bestimmung von Oberflächenwiderständen wird in dem Ringvergleichsprogramm „Electrostatic Charge“ („EC“) des PTB Ex Proficiency Testing Scheme behandelt und ist entsprechend IECEx obligatorisch. Die Elektrodenneukonstruktion der PTB vereint die Vorteile verschiedener marktgängiger Konzepte und zielt auf eine sichere, anwenderfreundliche Lösung, die genaue und reproduzierbare Ergebnisse entsprechend der Anforderungen liefert.

PTB-Zeichen: 7062

Beleuchtungseinrichtung der Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit"

Aufgrund heißer „Spots“ an der Oberfläche ist die Benutzung handelsüblicher T5-Leuchtstofflampen höherer Leistung in explosionsgeschützten Bereichen bisher problematisch. Durch die neue PTB-Erfindung - ein kleines, neuartiges Bauteil - ist jedoch eine Reduzierung der zündtechnisch relevanten Oberflächentemperatur möglich. Hierdurch lässt sich die Verwendung von T5-Leuchtstoff-lampen bis 54 W in explosionsgeschützten Leuchten realisieren.

PTB-Zeichen: 0371

Verwendbarkeit eines Gegenstandes im Explosionsschutz

Die Erfindung ermöglicht es, beliebige Materialien z.B. durch Warmumformung in hochglanzpolierten Metallformen mit antistatischen Eigenschaften zu versehen. Damit sind unerwünschte elektrostatische Aufladungen kostenneutral bei unveränderten physikalischen und chemischen Materialeigenschaften verhinderbar. Auch ein Entfall einer antistatischen Prüfung erscheint realistisch

PTB-Zeichen: 0313

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Themengebiet:

Explosionsschutz

Erfinder:

Pidoll von, Ulrich

Verlauf des Patentverfahrens:

DE 10 2012 002 811.3 ; 2012-02-15

DE 10 2012 002 811 B3 ; 2013-06-27

IPC-Code:

F21V Description F21V


Kontakt:

Leuchtstoffröhren-Adapter für den Ex-Schutz

Derzeit werden in explosionsgeschützten Bereichen in der Regel T8-Röhren eingesetzt, die einen größeren Durchmesser als T5-Röhren besitzen. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind T5-Röhren vorzuziehen. Der Nachteil dieser Röhren ist, dass die Oberfläche im Bereich der Wendel sehr schnell heiß wird und eine Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen nur durch aufwändige, elektronische Vorschaltgeräte ermöglicht würde. Dadurch jedoch wird die Helligkeit der Leuchtstoffröhre begrenzt.

In dem neuen Verfahren wird die im Wendelbereich entstehende Wärme durch eine Aufsteckhülse eines Materials mit hoher Wärmeleitfähigkeit und stärkerer Emissionsfähigkeit als die Glasoberfläche der Leuchtstoffröhre über eine größere Oberfläche verteilt. Somit reduziert die als Kühlelement wirkende Hülse die dem explosiven Medium zugewandte Temperatur der Oberfläche signifikant. Lokal treten keine sogenannten "Hotspots" auf.

PTB-Zeichen: 0281