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2 Ergebnisse für "Explosionsschutz".

Elektrostatische Aufladung von Partikelströmungen

Für den Explosionsschutz in industriellen Anlagen ist es wichtig zu wisen, wie sich Partikel (etwa Pulver) beim Transport aufladen. Die neue Technologie basiert auf zwei-dimensionalen Messungen mithilfe der Particle Image Velocimetry (PIV) in zwei definierten Messbereichen. Zwischen zwei definierten Messabschnitten befindet sich ein Test-Kanal an den ein elektrostatisches Feld angelegt ist und das die unterschiedlich aufgeladenen Partikel abgelenkt. Durch die Beobachtung der einzelnen Teilchen in diesen Messbereichen wird in dem Verfahren die Ladungsänderung zwischen diesen Abschnitten ermittelt. Das Verfahren ermöglicht es, die elektrostatische Aufladung von sowohl laminaren als auch turbulenten Strömungen (bei Pulver oder Flüssigkeiten) online und nicht -invasiv zu messen und kann die Sicherheit vieler Transportprozesse zu verbessern.

 

 

 

PTB-Zeichen: 0527

Streifenelektrode für die Messung von Oberflächenwiderständen in Übereinstimmung mit IEC 60079-32-2

Die neue Streifenelektrode der PTB dient dazu, Oberflächenwiderstände in Übereinstimmung mit der relevanten Norm IEC 60079-32-2 zu messen. Der Oberflächenwiderstand gilt als ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der elektrostatischen Aufladbarkeit von Bauteilen und Prozessen im Explosionsschutz. Lassen sich diese elektrostatisch aufladen, kann es zu Beschädigungen durch elektrostatische Entladungen und im schlimmsten Fall zur Zündung von explosionsfähigen Atmosphären kommen. Die Bestimmung von Oberflächenwiderständen wird in dem Ringvergleichsprogramm „Electrostatic Charge“ („EC“) des PTB Ex Proficiency Testing Scheme behandelt und ist entsprechend IECEx obligatorisch. Die Elektrodenneukonstruktion der PTB vereint die Vorteile verschiedener marktgängiger Konzepte und zielt auf eine sichere, anwenderfreundliche Lösung, die genaue und reproduzierbare Ergebnisse entsprechend der Anforderungen liefert.

PTB-Zeichen: 7062