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Mit Metrologie in die Zukunft - Herausforderung Umwelt und Klima

Umwelt

Zu hell und zu laut 

Lichtverschmutzung in Europa
Die Lichtverschmutzung im nächtlichen Europa (Abb: NASA Earth Observatory / NOAA NGDC)

Lichtverschmutzung – das meint kein schmutziges Licht, sondern die zunehmende Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen. Dies führt zu unnötiger Energieverschwendung und stört den Tag-Nacht-Rhythmus der Lebewesen; zudem gibt es auf der Erde nur noch wenige wirklich dunkle, für astronomische Forschung geeignete Orte. Viel Lichtverschmutzung stammt von schlecht konstruierten oder ineffektiven Lichtquellen. Die PTB ist im Bereich der Charakterisierung energieeffizienter Beleuchtungsquellen aktiv. Allgemeingültige Regularien zur Beschränkung von Lichtimmissionen gibt es nicht, was auch damit zusammenhängt, dass es weder eine verbindliche Messgröße noch eine rückgeführte Messtechnik zur quantitativen Bestimmung von Lichtverschmutzung gibt. Die PTB arbeitet daran, hier die Metrologie und die Gesetzgebung voranzubringen.

Lärm ist ein wesentlicher Umweltfaktor, den die Weltgesundheitsorganisation zu den führenden umweltbedingten Gesundheitsrisiken zählt. Um ihn bekämpfen zu können, muss man ihn vor Ort quantitativ erfassen. Dafür braucht man Messgeräte, die genaue, verlässliche und auf nationale Normale rückführbare Ergebnisse liefern. Die PTB bietet hierfür umfangreiche Dienstleistungen im Bereich der Kalibrierung von Mikrofonen, Schallpegelmessern und Zusatzgeräten an. Die Baumusterprüfung von Schallmessgeräten sichert das Vertrauen in eine quantitative Analyse. Gleichzeitig forscht die PTB zu Infraschall, der etwa von Windenergieanlagen ausgeht, und zu Luft-Ultraschall. Neben der Entwicklung neuer Mess- und Kalibrierverfahren geht es dabei darum, besser zu verstehen, wie Infra- und Ultraschall wahrgenommen werden.


Beteiligte Fachbereiche

Opens internal link in current window4.1 Photometrie und Spektroradiometrie

Opens internal link in current window1.6 Schall