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Die „Cloud“ im gesetzlichen Messwesen

12.01.2015

Ladestationen für Elektrofahrzeuge beinhalten meist einen geeichten Zähler. Bei einer aktuellen Realisierung versenden diese Zähler ihre Daten an einen zentralen Server. Ladedaten werden dabei in einer Datenbank auf diesem Server abgelegt und können vom Kunden jederzeit über ein Web-Portal eingesehen werden. Von der Korrektheit der Rechnung kann sich der Kunde mittels eines Verifikationsprogramms überzeugen. Der Zählerstand wird daher nicht mehr an der Ladesäule, sondern dem Kunden über das Portal des Energieversorgers, z.B. über sein Smartphone, anzeigt. Auch ein Abbild des Typschildes mit der Eichmarke und der Eichgültigkeitsdauer kann angezeigt werden. Neben der Aufgabe der Speicherung der Messwerte bietet der Server einen Zeitservice an: Alle Zähler im Netz werden von diesem Server auf die gesetzliche Zeit synchronisiert. Das System erlaubt einen Ausbau bis zu einigen tausend Ladesäulen. Die PTB hat Zulassungsanforderungen an diesen Server entwickelt und angewendet. Der Server wird von der zuständigen Eichbehörde überwacht.