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Mikrofluidische Sensoren für kombinierte optische und elektrische Differenzierung von Partikeln

07.01.2015

Mikrofluidische Sensoren für die Zählung von Partikeln werden gegenwärtig weltweit untersucht. Von der PTB werden Sensoren untersucht, die mit unterschiedlichen lithographischen Methoden (z.B. Glasätztechnik) hergestellt werden. Neben der Messung optischer Streulicht- und Fluoreszenzsignale gestatten mit Elektroden ausgestattete Strukturen auch die Messung von Impedanzänderungen. Für die Optimierung der Leukozytendifferenzierung werden beispielsweise gegenwärtig Impendanzänderungen im Frequenzbereich von 0,5 MHz bis 100 MHz untersucht, mit dem Ziel die Messung des Immunstatus' zu verbessern. Die dabei gewonnenen Ergebnisse fließen in das Design neuartiger Durchflussküvetten ein, die im Rahmen eines Technologietransfer-Projektes (MNPQ-Vorhaben) mit der Firma Sysmex-Partec zur Erweiterung etablierter Messmöglichkeiten eingesetzt werden können.