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Strommessung in implantierten Drähten

07.01.2015

Im Rahmen des EMRP-Projekts HLT06 MR Safety wurde ein Sensor mit faseroptischer Signalübertragung entwickelt, um induzierte Hochfrequenz-Ströme in implantierten Drähten oder  drahtähnlichen Objekten, z.B. Stimulationselektroden, im menschlichen Körper während einer MRT-Untersuchung zu messen. Die In-situ-Kalibration erfolgte mit Hilfe einer selbstentwickelten TEM-Zelle  mit Anbindung an das gyromagnetische Verhältnis von Protonen. An Drähten in einem Körperphantom konnte gezeigt werden, dass auch dann noch signifikante HF-Ströme (bis zu 100 mA bei 1 kW HF-Leistung) induziert werden, wenn alle Teile des Implantats sich bereits mehr als 30 cm außerhalb der Hochfrequenzspule des MR-Tomografen befinden.