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Anerkennung von EMV-Prüfergenissen für Zulassungsverfahren

Arbeitsgruppe 2.34

Merkblatt 2.33-98006494-0000-2

Im Rahmen von Bauartzulassungsverfahren für E-Zähler und deren Zusatzeinrichtungen erkennt die PTB durch akkreditierte Prüflaboratorien ermittelte EMV-Prüfergebnisse in der Regel nur dann an, wenn in dem vorgelegten Test Report auch folgende Fragen beantwortet sind:
 

  1. Mit welchen, eine eindeutige Identifikation des Prüflings ermöglichenden Aufschriften war dessen Typschild versehen (genaue Formbezeichnung, elektrische Nenngrößen, Seriennummer usw. oder Abbildung)?
  2. Welche Gerätenormen aus den PTB-Anforderungen 20.1 wurden für die Prüfungen angewendet?
  3. Gemäß welcher Kapitel bzw. Unterkapitel der angewendeten Norm wurde geprüft?
  4. Durch welche Vorgehensweise wurde - soweit für die Prüfung gefordert - der Nachweis erbracht, daß die Prüflings-Registerinhalte infolge der Störungseinwirkungen nicht verändert werden?
  5. Welches Prüfverfahren wurde zur ggf. geforderten Bestimmung der Abhängigkeit der Prüflings-Fehleränderungen von Störungseinwirkungen angewendet und welche in ihren für das Verfahren relevanten Eigenschaften rückführbaren Zählerprüfmittel wurden dabei eingesetzt?
  6. Wie groß war die maximale Prüflings-Fehleränderung bei der Prüfung der Störfestigkeit gegen elektromagnetische HF-Felder und bei welcher Frequenz ist sie aufgetreten?

 

Kahmann

Braunschweig, 08.08.1997