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Bestimmung der Langzeitstabilität von Magnetometern

30.12.2005

Um der Forderung eines Herstellers elektrischer Messgeräte nachkommen zu können, wurde eine Messanlage konzipiert, mit der eine mögliche Drift von 0,001 µT eines Saturationskern-Magnetometers (DUT) in einem zu messenden Feld mit der Flussdichte von ca. 1000 µT über einen Zeitraum von 5 Tagen ermittelt und registriert werden kann. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus drei nominal identischen Magnetfeldspulen und einem modifizierten, rechnersteuerbaren Kernresonanz(NMR)-Magnetometer, das nach dem Verfahren der freien Präzession arbeitet und mit einer Auflösung von 20•10-6 µT zeitlich stabile Referenzwerte liefert. Die Konzeption der Anlage stellt sicher, dass Schwankungen des elektrischen Stromes durch die Feldspulen und der Einfluss von Fremdfeldänderungen eliminiert werden, wenn die mit beiden Magnetometern (NMR-Referenzmagnetometer und DUT) gemessenen Werte zueinander in Relation gesetzt werden.