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„Kleine Größen“ – mehr als nano

14.12.2004

Das PTB-Magazin maßstäbe ist die „Jahresempfehlung 2005“ von „bild der wissenschaft“

Auszeichnung für die maßstäbe, das wissenschaftsjournalistische Magazin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Braunschweig und Berlin: Sie sind die „Jahresempfehlung 2005“ der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ (bdw). bdw-Chefredakteur Wolfgang Hess lobte „die gute Arbeit des maßstäbe-Teams – also der Presseabteilung einer Behörde“ und ließ sich einen Teil der Auflage des neuesten maßstäbe-Heftes für bdw-Abonnenten reservieren. Das soeben frisch erschienene Heft ist das fünfte in der Reihe der maßstäbe und trägt den Titel „Kleine Größen“.

Hinter dem Horizont ist die Welt nicht zuende – auch nicht hinter dem Horizont der menschlichen Sinne. Dort, wo die Phänomene viel zu klein sind, um sie noch mit den Sinnen wahr-zunehmen, beginnt das Arbeitsfeld derjenigen Wissenschaftler, die mit den allerfeinsten Messgeräten umzugehen wissen – Rastersondenmikroskopen etwa. Und da hochpräzise Messtechnik das Kernthema der PTB ist, widmen sich die maßstäbe diesmal den Welten, in denen die wirklich kleinen Größen zuhause sind: beispielsweise der Nanometer, aber auch ungewöhnlichere Zeitgenossen wie die Nano-Anzahl (der Teilchen im Vakuum) oder der Nano-Magnetismus (im menschlichen Körper). Einige dieser Größen haben die Vorsilbe „nano-“ (griechisch für Zwerg) sogar längst hinter sich gelassen, wie etwa die Femto- oder gar die Atto-Sekunde

Verglichen mit dem Branchen-Riesen „bild der wissenschaft“ (620.000 Leser) sind auch die maßstäbe nur ein Zwerg: Sie erscheinen, realisiert von einem sehr kleinen Team, nur etwa alle neun Monate und sind auch nicht am Kiosk erhältlich, sondern werden – kostenlos – an Schulen und persönliche Abonnenten verschickt. Deren Zahl wächst kontinuierlich und mit ihr die Auflage, die derzeit bei 40 000 liegt. Gleichbleibend hoch ist seit dem ersten Heft, das im Herbst 2001 erschienen ist, die Zahl der Leserzuschriften, die ganz überwiegend loben, dass hier nicht platte PR gemacht wird, sondern ernsthafter Wissenschaftsjournalismus rund um das Thema „Physik und (genaues) Messen“. Die Autoren der maßstäbe sind durchweg Wissenschaftsjournalisten mit jahrelanger Erfahrung als „Auslandskorrespondenten“ aus der Welt der Wissenschaft und Technik. In ihren Geschichten lassen sie immer wieder den typischen Wissenschafts-Bericht hinter sich und wagen sich in ganz neue, farbige Darstellungsformen – unterstützt vom farbigen, sehr individuellen Layout.

Mit ihrem wissenschaftsjournalistischen Magazin ist die PTB neue Wege gegangen: Als metrologisches Staatsinstitut ist sie dafür zuständig, nicht nur die Zeit zu „machen“, sondern auch alle anderen Einheiten, und genießt in Fachkreisen weltweit einen exzellenten Ruf. Indem sie sich ausdrücklich an die breite Öffentlichkeit, vor allem an Schüler und Studenten richtet, verfolgt die PTB mehrere Ziele: die Messtechnik als selbstverständlichen Teil des Alltages mehr ins Bewusstsein zu rücken, dabei auch die eigene Existenz bekannter zu machen und schließlich vielleicht sogar die eine oder andere Berufsentscheidung in Richtung Physik voranzutreiben.

Die Abbildung kann als druckfähige Datei bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bestellt werden (erika.schow(at)ptb.de).

Die maßstäbe können bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der PTB kostenlos abonniert oder auch als Klassensatz bestellt werden (E-Mail: presse(at)ptb.de) und finden sich auch im Internet (www.ptb.de und dort unter „Publikationen“), wo auch die ersten Hefte, die inzwischen vergriffen sind, als pdf heruntergeladen werden können.

Hier kommen Sie direkt zu den „maßstäben“

Bisher sind erschienen: „Dimensionen der Einheiten“ (Heft 1, vergriffen), „Größen des Sports“ (Heft 2, vergriffen), „Zum Licht“ (Heft 3, vergriffen), Heft 4 „Im „Labyrinth des Zufalls“ sowie – ganz frisch – das Heft 5 “Kleine Größen“. Falls Sie in unseren Presseverteiler aufgenommen sind, finden Sie dieses Heft in den nächsten Tagen in Ihrer Post.