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PTB: Partner im Messwesen für Osteuropa

06.04.2000

Internationale Arbeitsgruppen-Tagung zum "Gesetzlichen Messwesen"

Vom 5. bis 7. April treffen sich in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig Vertreter metrologischer Institutionen der zentral- und osteuropäischen Staaten zu einem Arbeitstreffen. Zentrales Thema ist der Auf- und Ausbau eines "gesetzlichen Messwesens" in diesen Staaten, die sich zu einer regionalen Organisation namens COOMET (für: Coopération Métrologique) zusammengeschlossen haben.

Was geeicht ist, darauf kann man sich verlassen. Dieser Grundsatz für alle Messgeräte im geschäftlichen und amtlichen Verkehr, im Strahlenschutz oder im Umweltwchutz, ist in Deutschland über das Eichgesetz geregelt. Die PTB und die Eichbehörden der Bundesländer garantieren, dass diese Messgeräte richtig und zuverlässig messen, und lösen den Grundsatz durch ihre Arbeit praktisch ein. Das gesetzliche Messwesen, in Deutschland im Interesse des Verbrauchers weit entwickelt, steckt jedoch in manch anderen Ländern noch in den Kinderschuhen.

Für die Staatengemeinschaft in COOMET ist auf diesem Gebiet die PTB, die zugleich Mitglied in den westeuropäischen und internationalen Metrologieorgansiationen ist, ein wichtiger Kooperationspartner, mit dem die ost- und zentraleuropäischen Staaten den Brückenschlag zum Westen, hin zu einer praktikablen Infrastruktur im Messwesen erreichen wollen. Die Mitglieder in COOMET dokumentieren mit dem jetzt in Braunschweig stattfindenden Arbeitstreffen auch ihre Absicht (es nehmen 11 Mitgliedsländer, darunter erstmals auch Kuba, teil), sich weltweit zu öffnen und sich den internationalen Normen und Vereinbarungen im Messwesen anzunähern.

Ein Gruppenfoto der Teilnehmer des in der PTB stattfindenden COOMET-Treffens können wir Ihnen auf Wunsch elektronisch oder per Post zuschicken.

Weitere Informationen: Hartmut Apel, (0531) 592-8310, E-Mail: hartmut.apel@ptb.de "Gesetzliches Messwesen"