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News

Eine Million öffentlicher Ladepunkte für Elektroautos sollen nach Planung der Bundesregierung bis 2030 in Deutschland zur Verfügung stehen. Doch während an herkömmlichen Tankstellen die korrekte Messung und Abrechnung des getankten Treibstoffs selbstverständlich und verlässlich ist, ist eine entsprechende Messtechnik vor allem für schnelle Strom-Ladesäulen noch neu und wird ständig weiter verbessert. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat hierfür nun ein mobiles Messsystem entwickelt, mit dem sich bereits installierte Ladesäulen direkt überprüfen lassen – außerhalb des Labors an jedem beliebigen Ort. Ziel der PTB-WissenschaftlerInnen ist, dass das Laden des E-Autos in Zukunft genauso vertrauenswürdig ist wie herkömmliches Tanken.

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Friedrich Paschen

Mehr fundierte Physik, weniger Dienstleistungen, weniger Verwaltungsdenken – so lässt sich das Bestreben des Physikers Friedrich Paschen zusammenfassen, der knapp zehn Jahre lang (1924 bis 1933) die Physikalisch-Technische Reichsanstalt (PTR), die unmittelbare Vorgängerin der heutigen Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), leitete. Von den Nazis aus dem Amt gedrängt, musste er am Ende seines Lebens befürchten, dass alles für die Katz war. Doch das stimmt nicht. Die wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus seiner Zeit bleiben ebenso bestehen wie die Überzeugung, dass physikalische Grundlagenforschung für die PTB als modernes Metrologieinstitut nichts weniger als die Basis ihrer gesamten Arbeit ist. Rechtzeitig zum 75. Todestag am 25. Februar bekommt Friedrich Paschen einen erneuerten Gedenkstein auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf bei Berlin.

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The Werner von Siemens Ring Foundation is this year simultaneously honoring two groundbreaking technical achievements. With their successful fundamental research into mRNA therapies, the scientists at the biotechnology company BioNTech – Uğur Şahin, Özlem Türeci, Christoph Huber and Katalin Karikó – have ushered in a new age of medicine. The award is also being bestowed on Stefan Hell, physicist and Nobel laureate, for his molecular-level observations of living cells using a novel technology known as super-resolution microscopy. Being able to peer into the molecular clockwork opens the door to a wide range of new discoveries for researchers in the life and material sciences. The vote taken by the highly renowned members of the foundation's board was clear: For these outstanding achievements, the BioNTech team and Stefan Hell will receive the Werner von Siemens Ring at ceremonies to be held in December 2022 in Berlin.

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Coronaviren im Klassenzimmer

Welcher UV-C-Raumluftentkeimer nützt gegen Coronaviren? Und unter welchen Bedingungen? Und ist der Einsatz der Geräte sicher? Jetzt bringt eine neue Veröffentlichung des DIN mehr Sicherheit für Hersteller, potenzielle Anwender und Planer. Das umfangreiche Dokument wurde in nur wenigen Monaten von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe im Fachausschuss „optische Strahlung“ des DIN erarbeitet, dessen Obmann Dr. Peter Sperfeld aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ist. Die technische Spezifikation DIN/TS 67506 gilt für sogenannte UV-C-Sekundärluftgeräte mit geschlossener Bauart und aktiver Ventilation. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit der Geräte, insbesondere für den Einsatz in Schulen oder Kindergärten

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For PTB, the long-wave transmitter DCF77 is still the most important medium for the dissemination of legal time in Germany. Millions of radio-controlled clocks throughout Europe receive the time signals that are broadcast at 77.5 kHz. PTB’s contract with the company Media Broadcast GmbH for it to operate the transmitter has just been extended to 2031. Due to continuous modernization of the facility as well as its unbeatable simplicity and reliability, it is still the state of the art to disseminate time via longwave – even decades after it was introduced. (Contact: Andreas Bauch, +49 531 592-4420, Opens local program for sending emailandreas.bauch(at)ptb.de)

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In the new joint project “ATIQ – Quantencomputer mit gespeicherten Ionen für Anwendungen” (quantum computers with stored ions for applications), 25 partners are aiming to develop the first generation of reliable and user-friendly quantum computer demonstrators with around-the-clock availability on the basis of ion trap technology within 30 months. To achieve this, the leading ion trap research groups at the universities of Hannover/Braunschweig, Siegen and Mainz have joined forces with research institutes (including PTB) and partners from industry. The project is being funded with 37.4 million euros by the Federal Ministry of Education and Research. (Contact: Christian Ospelkaus, +49 531 592-4740, Opens local program for sending emailchristian.ospelkaus(at)ptb.de)

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Einführung des metrisches Systems (Karte)

The world can sometimes reach a consensus. At least when it comes to measuring things. Today, it seems obvious to us to measure distances in meters, electric current in amperes and weights in kilograms. The story of this global achievement started with the French Revolution at the end of the 18th century. The French Revolution set many things in motion, it abolished some others, and it led to the creation of many new things too. This was also when the meter and the kilogram saw the light of day. These were the two units that helped the metric system to become globally successful and to eventually replace the utter confusion of ells and feet, pounds and barleycorns. It still took about three quarters of a century for this notion of a uniform measurement system (“À tous les temps, à tous les peuples” / “For all times, for all peoples”) to finally establish itself. Three years before the first seventeen nations signed the Metre Convention...

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Ionenfallen-Quantencomputers.

Quantum computers promise unprecedented computing power for applications where data processors based on “zeros and ones” can only fail. 25 partners from research institutes and industrial partners are now developing quantum computer demonstrators in the “Trapped-Ion Quantum Computer for Applications” (ATIQ) project which are implemented together with users of quantum computers. The partners are tackling major technical challenges in order to implement German quantum computer demonstrators and to make them available to users for a 24/7 operation. The Federal Ministry of Research is funding the project with 37.4 million Euros.

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Reichweite des Senders DCF77

Der Sender DCF77 ist für die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) weiterhin das wichtigste Medium, die gesetzliche Zeit für Deutschland zu verbreiten. Europaweit empfangen Millionen von Funkuhren die auf 77,5 kHz ausgestrahlten Zeitzeichen. DCF77 ist seit vielen Jahrzehnten ein bedeutender Teil der technischen Infrastruktur des Landes. Ohne ihn würden die Zeitanzeigen auf Bahnhöfen, Flughäfen und in Rundfunk- und Fernsehanstalten nicht funktionieren. Unternehmen der Versorgungswirtschaft (Elektrizität, Gas, Wasser) und im Telekommunikationssektor nutzen den DCF77 für die Steuerung und Überwachung ihrer Systeme. Umso wichtiger ist die zuverlässige Bereitstellung der Signale und ihre Überwachung durch die PTB. Mit den laufenden Modernisierungen der Anlage und ihrer unschlagbaren Einfachheit und Zuverlässigkeit ist die Zeitaussendung über Langwelle immer noch sehr zeitgemäß. Jetzt wurde der Vertrag zwischen PTB und Media Broadcast...

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UDO, das Untertagelaboratorium der PTB, besteht inzwischen seit 30 Jahren und bietet mit einem der weltweit niedrigsten Strahlungspegel beste Bedingungen für die Überwachung der Umweltradioaktivität und damit indirekt auch für die Beobachtung des Klimawandels und dessen Parameter. Letzteres geschieht durch die Beobachtung von natürlichem Radon in der Atmosphäre, das dabei als „tracer“ für die Ausbreitung von Treibhausgasen dient und Rückschlüsse auf deren Ursprung und Emissionsraten erlaubt. Eingerichtet wurde es im Jahr 1991 zunächst im Bergwerk Asse II. 2011 zog es ins Salzbergwerk der esco (Kali + Salz AG) in Grasleben um. Ein Großteil der in Europa eingesetzten Dosimetriesysteme, deren Daten stündlich an das Joint Reseach Center (JRC) der EU-Kommission nach Ispra (Italien) geliefert werden, wurden im Laufe der Zeit im UDO-Labor untersucht und kalibriert. (Ansprechpartner: Faton Krasniqi, 0531 592-6223, Opens local program for sending emailfaton.krasniqi(at)ptb.de)

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