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Maßnahmen der PTB gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2

Die PTB schränkt den Betrieb in ihren Berliner Standorten stark ein. Diese Maßnahme gilt vorerst bis zum 5. April. (Redaktionelle Anmerkung: Vorerst verlängert bis zum 18. April.)

23.03.2020

Aufgrund der immer noch ungebremsten Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergreift die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) noch weiterreichende Maßnahmen. Der Krisenstab der PTB hat entschieden, die vor-Ort-Arbeiten an den Berliner Standorten auf ein Minimum zu reduzieren. Dieser „Eingeschränkte Betrieb“ tritt an den Berliner Standorten in Charlottenburg und Adlershof am Montag, 23. März, in Kraft. Dies ist zugleich im Einklang mit dem vom Berliner Senat ausgerufenen Präsenznotbetrieb für alle Berliner Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Für den Braunschweiger Standort entscheidet der Krisenstab tagesaktuell über das weitere Vorgehen. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um auch in Braunschweig binnen eines Tages den „Eingeschränkten Betrieb“ erklären zu können. 

Der Krisenstab der PTB hatte bereits in den vergangenen Tagen einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erlassen und abhängig von der jeweils aktuellen Entwicklung fortlaufend angepasst. So wurden nahezu alle Veranstaltungen für die nächste Zeit abgesagt, Dienstreisen gestrichen und es wurde flexibles Arbeiten (Homeoffice) mit entsprechender IT-Anbindung an die PTB für all diejenigen weitestgehend ermöglicht, deren Aufgaben dies zulassen. Für alle, die weiterhin vor Ort in der PTB arbeiten, gelten strikte Hygiene- und Verhaltensregeln. Die landesweit exponentielle Zunahme der Infektionen hat nun diesen weiteren Schritt des „Eingeschränkten Betriebs“ in Berlin notwendig gemacht. Der Präsident der PTB, Prof. Dr. Joachim Ullrich, betont hierbei: „In der Abwägung zwischen unserem gesetzlichen Auftrag und unserer Fürsorgepflicht gegenüber allen Mitarbeitenden sowie der gesamten Gesellschaft haben wir uns zu diesem weiteren Schritt entschlossen. Indem wir alle vor-Ort-Arbeiten noch stärker einschränken, werden wir dem Virus das Leben so schwer wie möglich machen. Gleichzeitig ist es unser Bestreben, den Betrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.“

Der jetzt erklärte „Eingeschränkte Betrieb“ bedeutet, dass nun lediglich ein kleiner, genau bestimmter Personenkreis noch die jeweiligen Liegenschaften betreten darf. Hierzu zählen, um die dringlichsten vor-Ort-Arbeiten und die Sicherung der Liegenschaften zu gewährleisten, der Objektschutz, die Werkfeuerwehr, einige von den Fachabteilungen und der Verwaltung der PTB benannte Mitarbeitende sowie der Krisenstab. Alle anderen arbeiten, so gut es in jedem Einzelfall möglich ist, von Zuhause aus weiter.

Der Krisenstab wird weiterhin täglich das weitere Vorgehen beraten und bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen.

jes/ptb

Kontakt:

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Corona-Krisenstab
Tel.: (0531) 592 3005
E-Mail: Opens window for sending emailcorona-krisenstab(at)ptb.de

Zusammensetzung des PTB-Krisenstabs:

Präsidium / Leiterin der Verwaltung / Leiterin der Personalstelle / Leiter der Abteilung Querschnittsdienste / Leiter des Instituts Berlin / Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Beauftragter des Präsidenten für Arbeitsschutz / Vorsitzende des Gesamtpersonalrats