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Wirtschaft

Nachrichten

Auf der Hannover Messe 2022, die dieses Jahr vom 30. Mai bis zum 2. Juni stattfindet, präsentieren die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) die Initiative Qualitätsinfrastruktur (QI)-Digital. An zwei praxisnahen Beispielen – Wasserstofftankstelle und additive Fertigungskette – können Besucherinnen und Besucher erleben, wie eine moderne digitale QI zu einer verbesserten Qualitätssicherung, neuen Sicherheitsstandards und mehr Wirtschaftlichkeit beiträgt. Die Initiative QI-Digital wird finanziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt.

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Calidena

Eine Initiative namens Calidena (aus Spanisch „calidad“ für Qualität und „cadena“ für Kette) unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer für eine Dauer von 18 Monaten bei der Verbesserung ihrer Qualitätsinfrastruktur, vor allem im Agrarbereich. Die Initiative wurde in der PTB gestartet und bringt durch ihren partizipativen Ansatz Produzenten, Käufer, Handelskammern sowie Regierungsvertreter und Anbieter von QI-Dienstleistungen (Metrologie, Normung, Konformitätsbewertung und Akkreditierung) zusammen. (Ansprechpartner: Carl Felix Wolff, 0531 592-9340, calidena@ptb.de, www. Opens local program for sending emailcalidena.ptb.de)

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Das bundesweite Verbundprojekt QSolid will innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Kollaborationsplattform für einen Quantencomputer auf der Basis supraleitender Festkörperschaltkreise entwickeln, in dessen Rahmen auch ein Demonstrator-System aufgebaut werden soll. Die PTB wird im Projekt u. a. besonders rauscharme supraleitende Schaltungen der nächsten Generation entwickeln, für die hochpräzise Fertigungsmethoden nötig sind. Darauf aufbauend sollen zukünftig Kalibrierangebote entstehen, die am Quantentechnologie-Kompetenzzentrum der PTB von Industriepartnern genutzt werden können. An dem Projekt QSolid, das vom Forschungszentrum Jülich koordiniert wird, sind 25 Partner beteiligt. Das Projektbudget beträgt 76,3 Millionen Euro; es wird zu 89,8 Prozent durch das BMBF gefördert. (Ansprechpartner: Lukas Grünhaupt, 0531 592-9453, Opens local program for sending emaillukas.gruenhaupt(at)ptb.de)

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In der biomedizinischen Forschung und klinischen Versorgung wird der quantitative Nachweis von Biomarkern (krankheitsbezogenen Proteinen und Zellen) immer wichtiger für die Aufklärung systemischer Prozesse oder als Entscheidungsgrundlage für Diagnostik und Therapie. 

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Die Fähigkeit, kleinste Greifkräfte messen zu können, insbesondere für die zerstörungsfreie Handhabung und Manipulation hochempfindlicher Materialien wie etwa biologischer Zellen, ist für die medizinische Forschung und die Pharmaindustrie unverzichtbar.

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Eine Million öffentlicher Ladepunkte für Elektroautos sollen nach Planung der Bundesregierung bis 2030 in Deutschland zur Verfügung stehen. Doch während an herkömmlichen Tankstellen die korrekte Messung und Abrechnung des getankten Treibstoffs selbstverständlich und verlässlich ist, ist eine entsprechende Messtechnik vor allem für schnelle Strom-Ladesäulen noch neu und wird ständig weiter verbessert. Mit einem mobilen Messsystem lassen sich bereits installierte Ladesäulen vor Ort überprüfen.

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Mit optischen Uhren lassen sich aufgrund ihrer höheren Referenzfrequenz noch genauere Messungen als mit herkömmlichen Atomuhren realisieren. Bislang konnten sie jedoch nur von Experten in Speziallaboren betrieben werden. Im Rahmen des industriegeführten Pilotprojekts für Quantentechnologien „Opticlock“ entstand ein Demonstrator einer optischen Uhr, der die Vorteile moderner Quantentechnologie in einem für Anwender einfach zu bedienenden Gerät nutzbar macht.

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Die hochgenaue Formmessung von optischen Asphären und Freiformflächen stellt eine große Herausforderung in der Messtechnik dar. Eine neue Methode verwendet künstliche Intelligenz (KI), nämlich tiefe neuronale Netze, um aus den Messdaten eines Tilted-Wave-Interferometers die optischen Oberflächen zu rekonstruieren. Zusätzlich quantifiziert sie die Unsicherheit der Vorhersage.

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In der klassischen Verzahnungs- und Gewindemetrologie werden Messungen zur Bewertung der Bauteilqualität nur punkt- und linienhaft in ausgewählten Stirn- bzw. Achsschnitten durchgeführt. In Anbetracht verringerter Fertigungstoleranzen und neuer Herausforderungen durch moderne Produktionsverfahren ist diese Vorgehensweise unzureichend. In der PTB wurde ein universelles Verfahren entwickelt, mit dem wendelförmige Maschinenelemente flächenhaft gemessen und ganzheitlich durch ein parametriertes 3D-Modell ausgewertet werden können.

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