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In einem neuen Gebäude auf dem Gelände der PTB, dem „Euler-Bau I“, hält das Kompetenzzentrum für Windenergie Einzug. Hier soll technisches Neuland betreten werden, indem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der PTB Messtechnik entwickeln und bereitstellen, die den zuverlässigen Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windenergieanlagen ermöglicht. 560 Quadratmeter Fläche stehen dafür bereit. Die Kosten des Baus und dessen Einrichtung liegen bei ca. fünf Millionen Euro. Gestern begannen bereits die ersten Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt, den „Euler-Bau II“. Pressevertreter sind herzlich eingeladen, die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit den Mitarbeitern der PTB und geladenen Gästen zu feiern: am 13. Februar um 11:30 Uhr auf dem Gelände der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.

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Das Internationale Einheitensystem SI wird grundlegend revidiert. Das höchste Expertengremium in der Welt der Metrologie, das Internationale Komitee für Maß und Gewicht (Comité international des poids et mesures, CIPM) hat auf seiner Jahresversammlung in Paris eine grundlegende Empfehlung dazu ausgesprochen: Die internationale Gemeinschaft, die sich in der Meterkonvention zusammengeschlossen hat, möge auf ihrer Generalkonferenz im November 2018 auf den Ruf der Experten hören und den physikalischen Einheiten ein besonders festes Fundament verordnen, das aus festgelegten Werten ausgewählter Naturkonstanten besteht.

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Der Werner-von-Siemens-Ring, der die Lebensleistung bedeutender Ingenieure würdigt, bildet diesmal gleich zwei Zukunftsfelder ab: Mobilität und Digitalisierung. Auf ihren jeweiligen Gebieten gehören die Preisträger zu den ganz Großen ihres Fachs. Joachim Milberg als BMW-Chef und Hasso Plattner als Gründer von SAP haben den Wirtschaftsstandort Deutschland entscheidend geprägt. Und was der Jury mindestens ebenso wichtig war: Beide haben mit einer Fülle von Ideen immer wieder Brücken gebaut – zwischen Wissenschaft und Forschung, Industrie und Politik. 

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Die Revolution wurde von langer Hand vorbereitet. Von den Metrologen in ihren wissenschaftlichen Laboratorien und von den Wissenschaftsmanagern in ihren Entscheidungsgremien. Und nun ist die Zeit reif, dass manch alte Größe (bzw. die Definition dahinter) abdanken muss, um den neuen, die schon bereit stehen, Platz zu machen. Die Rede ist von Kilogramm und Mol, Ampere und Kelvin. Das höchste Expertengremium in der Welt der Metrologie, das Internationale Komitee für Maß und Gewicht (Comité international des poids et mesures, CIPM), hat auf seiner gerade zu Ende gegangenen Jahresversammlung in Paris eine eindeutige Empfehlung dazu ausgesprochen: Die internationale Gemeinschaft, die sich in der Meterkonvention zusammengeschlossen hat, möge auf ihrer Generalkonferenz im kommenden Jahr auf den Ruf der Experten hören und den physikalischen Einheiten ein besonders festes Fundament verordnen – ein Fundament, das aus festgelegten Werten...

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Die Suche geht weiter. Noch immer wurde kein Unterschied zwischen Protonen und Antiprotonen gefunden, der die Existenz von Materie in unserem Universum erklären könnte. Dabei ist es Physikern der BASE-Kollaboration am Forschungszentrum CERN gelungen, die magnetische Kraft von Antiprotonen mit einer fast unglaublichen Genauigkeit zu messen. Doch auch diese Daten geben keinen Aufschluss darüber, weshalb sich im frühen Universum Materie gebildet hat, denn eigentlich hätten sich Teilchen und Antiteilchen komplett vernichten müssen. Die neuesten BASE-Messungen zeigen stattdessen eine große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen und bestätigen das Standardmodell der Teilchenphysik. Weltweit sind Wissenschaftler mit unterschiedlichen Methoden auf der Suche nach einem Unterschied und sei er auch noch so klein. Das Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht im Universum gilt als eines der größten Rätsel in der Physik.

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Pressemitteilung der PTB und BBR

Berlin. Am 10. Oktober 2017 wurde über dem Erweiterungsbau des Willy-Wien-Laboratoriums der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) der Richtkranz aufgezogen. Der Bau des Labor- und Bürogebäudes mit direkter Anbindung an den benachbarten Elektronenspeicherring im Hauptgebäude wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) umgesetzt. 

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Mit ihr begann eine revolutionäre Entwicklung: Die „Atomsekunde“ wurde schon 1955 geboren, als die erste Cäsium-Atomuhr zu arbeiten begann. Im Herbst 1967 ging sie ins Internationale Einheitensystem SI ein. So kam eine Entwicklung in Gang, die voraussichtlich in einem Jahr ihren Abschluss nehmen wird: Im Herbst 2018 wird die 26. Generalkonferenz für Maß und Gewicht beschließen, dass das gesamte Internationale Einheitensystem (SI) auf unveränderlichen Eigenschaften der Natur beruhen soll: auf Naturkonstanten. Die Sekunde war (neben dem Meter) nicht nur zeitlich gesehen ganz vorne mit dabei. Sie führt auch im Wettlauf der Genauigkeiten: Keine Einheit lässt sich genauer realisieren. Heutige Cäsium-Atomuhren, wie die vier primären Uhren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), die in Deutschland für die Realisierung und Verbreitung der gesetzlichen Zeit zuständig sind, „machen“ die Zeit mit einer unvorstellbaren Genauigkeit von 16...

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Mit einem offiziellen ersten Spatenstich begeht die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) am 12. Juli den symbolischen Bauauftakt für ein hochspezialisiertes Forschungsgebäude. Der neue Walther-Meißner-Bau bietet Labor-, Mess- und Reinräume für höchst genaue Messungen der Temperatur und für Forschungsarbeiten rund um supraleitende Sensorik. Für diese High-Tech-Aufgaben wird das Gebäude mit besonders hochwertiger Bau- und Gebäudetechnik versehen. Der Entwurf für den Neubau stammt von Rohdecan Architekten aus Dresden, die 2014 aus einem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ausgelobten Wettbewerb siegreich hervorgingen. 

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Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) „macht“ in Deutschland die offizielle Zeit. Das steht so im deutschen Einheiten- und Zeitgesetz. Technisch realisiert sie das über einen Langwellensender mit Namen DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt/Main, der Funkuhren, Bahnhofsuhren und viele Uhren der Industrie mit der gesetzlichen Zeit versorgt. Parallel dazu existiert schon lange ein Zeitaussendesystem, das etwa alle deutschen Energieversorger mit Zeitsignalen versorgt. Das macht technisch Sinn; beispielsweise ist so sichergestellt, dass alle nötigen Steuersignale aus einer einzigen Quelle kommen, was Fehler vermeidet. Jetzt haben die Europäische Funk-Rundsteuerung GmbH, die diese Signale aussendet, und die PTB einen Kooperationsvertrag geschlossen, der die „EFR-Zeit“ offiziell zur gesetzlichen – weil PTB-geprüften – Zeit erklärt.

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