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Seltene Auszeichnung: Die Leibniz Universität Hannover hat Prof. Dr. Joachim Ullrich, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), die Ehrendoktorwürde verliehen. Professor Ullrich wurde während der Eröffnung des interdisziplinären Forschungszentrums HITec (Hannover Institute of Technology) mit der Ernennung zum Doktor der Naturwissenschaften ehrenhalber ausgezeichnet.

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Mit dem Weltmetrologietag (20. Mai) dieses Jahres beginnt ein Countdown für das Internationale Einheitensystem (SI): Im November 2018 wird das neue oder revidierte SI, in dem alle Einheiten auf Naturkonstanten zurückgeführt werden, aller Voraussicht nach von der Generalkonferenz für Maß und Gewicht verabschiedet werden. Und am darauffolgenden Weltmetrologietag (20. Mai 2019) tritt das revidierte SI dann offiziell in Kraft.

Diese „Revolution im Einheitensystem“ ist auch eine große Aufgabe für alle Kommunikatoren. Und so sagt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der PTB „Vorhang auf für das neue SI“ – unter anderem mit einer Animation, die den Weg von „natürlichen Füßen“ zu „natürlichen Konstanten“ zeigt, zu sehen auf dem Youtube-Kanal der PTB: Opens external link in new windowwww.youtube.ptb.de

 

 

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Der PTB-Jahresbericht hat mit der gerade erschienenen Ausgabe 2017 ein neues Gesicht bekommen: knapper, nachrichtlicher, bunter, informativer. Sie finden ihn als pdf zum Herunterladen auf der Website der PTB unter „Presse & Aktuelles“ und dort unter „Zeitschriften & Magazine“.

Wenn Sie ihn als gedruckte Version kostenlos erhalten möchten, schicken Sie bitte eine Bestellung per E-Mail an Opens window for sending emailpresse(at)ptb.de

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Der Atomkern Thorium-229 besitzt eine unter allen bekannten Nukliden einmalige Eigenschaft: Es sollte möglich sein, ihn mit ultraviolettem Licht anzuregen. Über den dafür verantwortlichen niederenergetischen Zustand des Th-229- Kerns war bisher nur wenig bekannt. Nun ist es erstmals gelungen, die Form der Ladungsverteilung dieses Kernzustands mithilfe von spektroskopischen Untersuchungen an der Elektronenhülle zu bestimmen. Damit bietet sich ein Weg, eine Laseranregung des Atomkerns zu kontrollieren und somit eine optische Kernuhr zu realisieren.

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Noch ist der Wert des kleinen Platinzylinders in einem Safe im Pariser Vorort Sèvres unermesslich – sagt dieses Objekt doch der Welt seit mehr als hundert Jahren, was ein Kilogramm ist. Doch schon sehr bald wird sich sein Wert auf den reinen Kurswert von Platin reduzieren. Denn die Welt des präzisen Messens steht vor einem fundamentalen Wandel. Die physikalischen Einheiten wie das Kilogramm für die Masse oder das Kelvin für die Temperatur werden auf die stabilste nur denkbare Basis gestellt, indem sie sich in Zukunft auf Naturkonstanten beziehen werden. Der diesjährige Weltmetrologietag (wie immer am 20. Mai) will diesen Wandel ins öffentliche Bewusstsein rücken. Genau ein Jahr später, am Weltmetrologietag des Jahres 2019 soll dann das neue Einheitensystem in Kraft treten. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), als nationales Metrologieinstitut Deutschlands die oberste Instanz bei allen Fragen rund ums Messen, ist mit...

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Der Atomkern Thorium-229 besitzt eine unter allen bekannten Nukliden einmalige Eigenschaft: Es sollte möglich sein, ihn mit ultraviolettem Licht anzuregen. Über den dafür verantwortlichen niederenergetischen Zustand des Th-229-Kerns war bisher nur wenig bekannt. Forscher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben zusammen mit Kollegen aus München und Mainz nun erstmals mit optischen Methoden einige wichtige Eigenschaften wie die Form der Ladungsverteilung dieses Kernzustands gemessen. Damit bietet sich ein Weg, eine Laseranregung des Atomkerns zu kontrollieren und somit eine optische Kernuhr zu realisieren, die genauer „tickt“ als heutige Atomuhren. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe von Nature.

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Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen gehören nicht in Arzneimittel. Internationale Bestimmungen sind daher bereits strenger geworden und fordern vergleichbare Messungen. Da ist es sinnvoll, hochgenaue Referenzlösungen mit definierten Gehalten dieser vier Stoffe zu verwenden und somit die Messungen rückführbar auf das Internationale Einheitensystem SI zu machen. Solche Referenzlösungen sind jetzt in einem gemeinsamen Projekt des European Directorate for the Quality of Medicines and HealthCare (EDQM), des Joint Research Center (JRC) Geel, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hergestellt worden. Sie sind seit Januar 2018 beim EDQM kommerziell erhältlich.

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Die Preisträger des diesjährigen Helmholtz-Preises stehen fest: Es sind Wissenschaftler, die sich mit ihren physikalischen Präzisionsmessungen in der Quantenwelt bewegen. Dies sind zum einen Doktoranden des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik, die den Radius des Wasserstoffkerns neu ermittelt und damit wichtige Hinweise zur Lösung des vieldiskutierten „proton size puzzle“ der Quantenelektrodynamik gegeben haben. Zum anderen erhält eine Forschergruppe der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) die Auszeichnung. Die PTB-Wissenschaftler haben elektrische Quanteneffekte genutzt, um Messverfahren und Geräte zu entwickeln, die kleinste Stromstärken mit bisher unerreichbarer Genauigkeit messen können. In der Wissenschaft vom exakten Messen, der Metrologie, gilt der Helmholtz-Preis als eine der international bedeutendsten Auszeichnungen. In den Kategorien „Grundlagen“ und „Anwendungen“ ist er mit jeweils 20 000 Euro dotiert. Die Ehrung...

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In einer europäischen Forschungskooperation, an der Uhrenexperten des National Physical Laboratory (NPL, England), des Istituto Nazionale di Ricerca Metrologica (INRIM, Italien) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) beteiligt waren, wurde die transportable optische Strontiumuhr der PTB genutzt, um das Gravitationspotential der Erde zu messen. Die Ergebnisse sind in der Opens external link in new windowaktuellen Ausgabe von Nature Physics veröffentlicht.

Opens external link in new windowNature-Podcast vom 15.2.2018 zu diesem Thema

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In einem neuen Gebäude auf dem Gelände der PTB, dem „Euler-Bau I“, hält das Kompetenzzentrum für Windenergie Einzug. Hier soll technisches Neuland betreten werden, indem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der PTB Messtechnik entwickeln und bereitstellen, die den zuverlässigen Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windenergieanlagen ermöglicht. 560 Quadratmeter Fläche stehen dafür bereit. Die Kosten des Baus und dessen Einrichtung liegen bei ca. fünf Millionen Euro. Gestern begannen bereits die ersten Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt, den „Euler-Bau II“. Pressevertreter sind herzlich eingeladen, die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit den Mitarbeitern der PTB und geladenen Gästen zu feiern: am 13. Februar um 11:30 Uhr auf dem Gelände der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.

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