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Übersicht über die Inhalte der Datenbank. Jeder Eintrag entspricht einer Zeile in der Tabelle in zeitlicher Reihenfolge von oben nach unten. Schwarze Pixel zeigen vorhandene Werte an, fehlende Werte bleiben weiß.

 

Eine in der PTB entwickelte Datenbank liefert mehr als 20 000 EKG-Aufnahmen, maschinenlesbare Befunde und Anmerkungen von Kardiologen. Sie wurde vor allem für die Entwicklung maschineller Lernverfahren aufbereitet und ist zu deren besseren Vergleichbarkeit in Trainings- und Testabschnitte organisiert. Die Datenbank mit Namen PTB-XL ist bei PhysioNet öffentlich verfügbar.

 

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Die beiden faserbasierten Punktlichtquellen befinden sich auf dem bewegten Objekt. Der Bildsensor registriert das Interferenzmuster, dessen Orientierung den Rollwinkel angibt.

Die PTB hat ein kostengünstiges Verfahren entwickelt, um den Rollwinkel bei hochpräzisen Linearverstellern in der optischen Messtechnik oder der industriellen Fertigung besonders einfach zu messen. Es besteht aus nur zwei Single-Mode-Glasfasern sowie einem herkömmlichen Bildsensor und benötigt keine zusätzliche Optik. Die zwei fest zueinander positionierten Enden der Glasfasern befinden sich auf dem bewegten Objekt, der Bildsensor ist fest im Raum verankert. Die aus den Glasfasern emittierte Laserstrahlung erzeugt ein Interferenzmuster aus parallelen Streifen auf der Sensorfläche. Bei einer Rollbewegung des Objektes dreht sich somit auch das Interferenzmuster auf der Sensorfläche. Der Drehwinkel wird mittels Fourier-Analyse aus dem Streifenmuster berechnet. Der Messbereich von 360° kann mit einer Auflösung von wenigen Winkelsekunden, also etwa 0,001°, erfasst werden. Zudem ist das Verfahren unempfindlich gegenüber Nick- und...

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Die fliegende Messplattform der PTB vor einer Windenergieanlage.

 

In der PTB ist es weltweit erstmals gelungen messtechnisch aufzuzeigen, wie, in welchem Maße und unter welchen Bedingungen Windenergieanlagen Einfluss auf die Signalintegrität von Flug-Navigationsanlagen haben. Diese Erkenntnisse machen ein Prognosewerkzeug möglich, das bei hunderten im „Genehmigungsstau“ steckenden Bauanträgen für eine schnellere Entscheidung sorgen könnte.

 

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Links: klassische Druckmessung mit dem Kolbenmanometer gemäß <em>p</em><sub>PB</sub> = <em>F</em><sub>g</sub>/A<sub>eff</sub> (PB: pressure balance, also Kolbenmanometer; g: Gravitationskraft; A<sub>eff</sub>: effektive Fläche eines Kolben-Zylinder-Systems). Rechts: der neue elektrische Ansatz: Die durch das Messgas hervorgerufene relative Änderung der Kapazität C(<em>T</em>) bei einer bekannten Temperatur <em>T</em>, die mit einem kalibrierten Widerstandsthermometer R(<em>T</em>) ermittelt wird, lässt sich direkt mit dem Gasdruck verknüpfen. In die nötigen Ab-initio-Berechnungen der Gaseigenschaften gehen die Dielektrizitätskonstante und die Interaktion der Gasteilchen ein: p<sub>ab-initio</sub>(C,<em>T</em>, Gas<sub>ab-initio</sub>)

 

Im Rahmen der Arbeiten zur Neudefinition der Basiseinheit Kelvin wurde in der PTB eine neue Methode zur Druckmessung entwickelt, die auf der Kapazitätsmessung von Heliumgas beruht. Schon im ersten Anlauf war sie fast genauso gut wie die weltweit beste Methode zur Druckmessung mit einem Kolbenmanomter.

 

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UnsicherZerfallsreihe des Thorium-227. Man erkennt gut die Besonderheit von Thorium, dass es nämlich überwiegend Alpha-Zerfälle gibt.

 

In der PTB ist es erstmals gelungen, die spezifische Aktivität einer Thorium-227 Lösung mithilfe von Flüssigszintillationszählern sehr genau zu bestimmen. Damit sind von nun an rückgeführte Aktivitätsmessungen dieses Radionuklids, das für die Radioimmuntherapie in der Nuklearmedizin erprobt wird, möglich. Auch die Halbwertszeit von Thorium-227 wurde mit zwei Messverfahren bestimmt.

 

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Ausleseelektronik für dc-SQUID-Multikanalsysteme. Im Vordergrund: 19"-Einschubkarte mit Ausleseelektroniken für 9 Sensorkanäle.

 

Im Rahmen einer Industriekooperation hat die PTB eine neue Ausleseelektronik für dc-SQUID-Multikanalsysteme entwickelt. Sie ist hoch skalierbar und flexibel einsetzbar und erlaubt das zeitgleiche Auslesen von bis zu einigen tausend Kanälen.

 

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Im Einzelpartikelzähler wird die Suspension mit einer Kanüle in den konischen Bereich der Durchflussküvette injiziert und anschließend durch die Verjüngung und den umgebenden Hüllstom beschleunigt. Dadurch werden die Partikel entlang der Strömungsrichtung separiert und passieren überwiegend einzeln den Laserfokus. Dabei wird für jedes Partikel das Streulicht in Laserstrahlrichtung (Vorwärtsstreuung) und senkrecht dazu (Seitwärtsstreuung) gemessen.

 

Im Rahmen eines Technologietransferprojekts wurde an der PTB ein Durchfluss-Einzelpartikelzähler für die Detektion und Größenbestimmung von Mikro- und Nanopartikeln in Suspension entwickelt. Der daraus entstandene Prototyp deckt für Polystyrolpartikel einen dynamischen Messbereich von 80 nm bis 8 μm im Durchmesser ab.

 

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Künstlerische Darstellung des Ionenpaars: lasergekühltesBe<sup>+</sup> (r. o.) und hochgeladenes Ar<sup>13+</sup> (l. u.)

 

In einer Kooperation mit dem Max- Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg ist es am QUEST-Institut in der PTB erstmals gelungen, Präzisionsspektroskopie an hochgeladenen Ionen durchzuführen. Das Pionierexperiment erschließt den Sektor der hochgeladenen Ionen für neuartige Atomuhren und Tests fundamentaler Physik.

 

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Um die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Hochpräzisionsmessungen geht es in einem WE-Heraeaus-Symposium am 7. November im Institut Berlin der PTB. Ein knappes halbes Jahr nach der Revision des Internationalen Einheitensystems berichten Experten, darunter der Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle (MIT), über Fundamentalkonstanten, aber auch über neueste Entwicklungen auf den Gebieten Gravitationswellen, Massemessung, Ultrakalte Atome, Ultraschnelle Physik und LHC-Physik.
Ort: PTB, Institut Berlin, Abbestraße 2–12, Hörsaal im Hermann-von-Helmholtz-Bau. Beginn: 9:00 Uhr. Eintritt frei.

 

Weitere Informationen:

Andrey Surzhykov, (0531) 592-8100, Opens window for sending emailandrey.surzhykov(at)ptb.de

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Ein weiteres EURAMET-Netzwerk soll europaweit einheitliche Strukturen rund um die Qualitätssicherung in der Labormedizin schaffen und die metrologische Rückführung wichtiger Messgrößen auf diesem Gebiet sicherstellen. Damit werden die Anforderungen einer neuen EU-Verordnung zur In-vitro-Diagnostik umgesetzt.

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