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Das zweite Leben von Lithium-Ionen Fahrzeugbatterien metrologisch vorbereitet

Kategorien:
  • Grundlagen der Metrologie
16.07.2019

Im Rahmen des europäisch metrologischen Forschungsprojekts „LiBforSecUse“ soll eine Messmethode entwickelt werden, die Restkapazität von Li-Ionenbatterien aus Elektrofahrzeugen für Second-Use Anwendungen effizient zu messen.

Im Rahmen des europäisch metrologischen Forschungsprojekts „LiBforSecUse“ soll eine Messmethode entwickelt werden, die Restkapazität von Li-Ionenbatterien aus Elektrofahrzeugen für Second-Use Anwendungen effizient zu messen.

Es wird erwartet, dass in einigen Jahren Li-Ionenbatterien mit vielen GWh Speicherkapazität aus Elektrofahrzeugen geborgen werden. Obwohl sie mit einer Restkapazität von etwa 80 % das Ende ihres Lebens in Elektrofahrzeugen erreicht haben, können diese Li-Ionenbatterien noch viele Jahre in sogenannten „Second-Use“ Anwendungen weiterverwendet werden, z.B. als stationäre Energiespeichersysteme für Photovoltaikanlagen. Die Nachnutzung vorhandenen Li-Ionenbatterien ist ökologisch und ökonomisch sinnvoller als die Herstellung neuer Batterien, jedoch muss vor der Integration in neue Systeme ihre Restkapazität bestimmt werden. Hierzu sind derzeitige Messmethoden entweder zu ungenau oder nicht effizient genug, um eine wirtschaftliche Charakterisierung zu ermöglichen.

Die Arbeitsgruppe Elektrochemie koordiniert im Rahmen des EMPIR Projekts „LiBforSecUse“ ein Konsortium aus Industriepartnern, Forschungsinstituten und metrologischen Instituten mit dem Ziel, eine entsprechende Messmethode zu entwickeln. Dazu werden Li-Ionenbatterien in breit angelegten Alterungsmessreihen mit verschiedenen Mess- und Analysemethoden untersucht, die auf Impedanzmessungen basieren.

Abbildung eines Batteriespeichers

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