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Gehaltsbestimmung von Quecksilberlösungen

Kategorien:
  • Metrologie für die Gesellschaft
16.07.2019

Die genaue Bestimmung des Quecksilbermassenanteils w(Hg) in einer Lösung mit w(Hg) = 1 g/kg konnte erstmals mit einer relativen erweiterten Messunsicherheit von Urel(w(Hg)) = 0,16 % mittels optischer Emmisionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP OES) realisiert werden.

Die genaue Bestimmung des Quecksilbermassenanteils w(Hg) in einer Lösung mit w(Hg) = 1 g/kg konnte erstmals mit einer relativen erweiterten Messunsicherheit von Urel(w(Hg)) = 0,16 % mittels optischer Emmisionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP OES) realisiert werden.

Bislang wurden solch kleine Unsicherheiten nur mit Hilfe von Isotopenverdünnungsmassenspektrometrie (IDMS) mit Multikollektorgeräten erreicht. Mit der entwickelten ICP OES Methode entfallen nun mehrere arbeitsintensive Verdünnungsschritte und es werden keine teuren isotopisch angereicherten Quecksilbermaterialien („Spike“) mehr benötigt, um den Massenanteil einer Hg-Lösung auf höchstem Niveau zu bestimmen.

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