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Neues Forschungsprojekt zur Zündung von explosionsfähigen Gemischen durch HF-Strahlung

12.06.2020

Im Rahmen einer Promotionsarbeit soll die Zündquellensicherheit von Messgeräten, die hochfrequente Strahlung aussenden, in Hinblick auf den Explosionsschutz (Vermeidung einer Zündung von explosionsfähigen Gemischen durch HF-Strahlung) und des Absorptionsverhalten von Stoffen der Prozessindustrie im Frequenzbereich oberhalb 60 GHz untersucht werden. Dieses bezieht sich sowohl auf das Messgerät (als Erzeuger und Sender elektromagnetischer Strahlung) als auch auf das vom Gerät bestrahlte Messvolumen mit einem optimalen Absorber. Es gilt zu untersuchen und zu belegen, welche Einflussparameter auf die Entzündung eines explosionsfähigen Gemisches durch Resonanz oder Absorption von HF-Strahlung wirken.

Im Rahmen einer Promotionsarbeit soll die Zündquellensicherheit von Messgeräten, die hochfrequente Strahlung aussenden, in Hinblick auf den Explosionsschutz (Vermeidung einer Zündung von explosionsfähigen Gemischen durch HF-Strahlung) und des Absorptionsverhalten von Stoffen der Prozessindustrie im Frequenzbereich oberhalb 60 GHz untersucht werden. Dieses bezieht sich sowohl auf das Messgerät (als Erzeuger und Sender elektromagnetischer Strahlung) als auch auf das vom Gerät bestrahlte Messvolumen mit einem optimalen Absorber. Es gilt zu untersuchen und zu belegen, welche Einflussparameter auf die Entzündung eines explosionsfähigen Gemisches durch Resonanz oder Absorption von HF-Strahlung wirken.

Ziele dieses auf drei Jahre ausgelegten Projektes mit Beteiligung von zwei Industrieunternehmen und den PTB-Fachbereichen 2.2 „Hochfrequenz und Felder“ und 3.7 „Grundlagen des Explosionsschutzes“ sind u.a. die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für die Erwärmung und Zündung von Gas/Luft-, Dampf/Luft- oder Staub/Luft-Gemischen durch HF-Strahlung innerhalb der Druck- und Temperaturbereiche der Prozessindustrie, die Entwicklung messtechnischer Verfahren und ggf. Extrapolationen, so dass belastbare Messergebnisse bei den kritischsten Bedingungen messbar sind oder zumindest extrapoliert werden können, als auch die Ermittlung und Festlegung von Grenzwerten durch Messung oder Simulation bis zu einer Frequenz von 330 GHz (WR3-Band).  Die erhaltenen Ergebnisse sollen auch in Regelwerke und Normen übertragen werden.

Kontakt

Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Dr. Jens Simon

Telefon: (0531) 592-3005
E-Mail:
jens.simon(at)ptb.de

Anschrift

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Bundesallee 100
38116 Braunschweig