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Messsysteme für den Betrieb und die Charakterisierung von SQUIDs

In der AG 7.63 sind bisher verschiedene Messsysteme zum Betrieb unterschiedlicher SQUID-Sensoren entwickelt und aufgebaut worden. U.a. wurde ein Messsystem zur Charakterisierung von SQUID-Sensoren im Temperaturbereich 4.2 K ≤ T ≤ 12 K und in Magnetfeldern von bis zu einigen 100 mT entwickelt. Dieses Messsystem wurde bisher genutzt, um supraleitende Sensoren der PTB als auch solche von Kooperationspartnern untersuchen zu können.

Das neueste Projekt (MCFLL) hat die Entwicklung einer skalierbaren Multikanal-Ausleseelektronik für dc-gekoppelte supraleitende Sensoren zum Ziel. In Kooperation mit dem Fachbereich 8.2 der PTB, dem Institut für Angewandte Photonik e.V. (IAP) und der Firma Magnicon GmbH wird gegenwärtig eine Elektronik entwickelt, die den Betrieb sowohl von kleinen Sensorsystemen mit einigen wenigen bis hin zu großen Systemen mit bis zu tausend supraleitenden Sensorkanälen ermöglicht. Mit dieser Elektronik sollen in Zukunft Forschungsprojekte verschiedenster Art bedient werden. Avisiert sind mittelgroße SQUID Systeme wie das 72-SQUID Opens external link in new windowVektor-Magnetometer-System der Abteilung 8 der PTB, das u.a. für biomagnetische Diagnostik entwickelt wurde, oder zukünftige SQUID Systeme am Harbin Institute of Technology (HIT), China. Als Beispiele für Großsysteme sind astronomische Großforschungsprojekte zur Untersuchung von dunkler Materie wie das Opens external link in new windowCRESST Experiment am Gran Sasso Untergrundlaboratorium, Italien, oder die AMoRE Kollaboration im Yangyang Untergrundlabor, Südkorea, zu nennen.
 
Das Projekt MCFLL (Laufzeit: 1.03.2017 – 28.02.2019) wurde kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).