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Nachrichten der Abteilung 6

Nachrichten 2020

Die Referenzdosimetrie mit kalibrierten Ionisationskammern weist in Kohlenstoffstrahlen eine deutlich höhere Messunsicherheit auf als in hochenergetischen Photonenfeldern. Das ist vor allem auf die relativ hohe Unsicherheit des Korrektionsfaktors für die Strahlenqualität kQ zurückzuführen, der in Kohlenstoffstrahlen aufgrund fehlender experimenteller Daten theoretisch berechnet wird.

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Das internationale Dosimetrieprotokoll IAEA TRS‑398 für die Dosismessung in der externen Strahlentherapie wird derzeit unter aktiver Mitarbeit von Wissenschaftlern des Fachbereichs 6.2 der PTB überarbeitet. Die wesentlichen Ziele der Überarbeitung sind die Berücksichtigung jüngster Empfehlungen der ICRU zu fundamentalen dosimetrischen Konstanten, die Einbeziehung moderner Methoden der...

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Die grundlegende Dosisgröße bei der Röntgenweichstrahltherapie ist die Wasserenergiedosis an der Oberfläche eines Wasserphantoms. Die Weitergabe der Einheit erfolgt über eine planparallele Ionisationskammer, die oberflächenbündig in einem Plexiglasphantom eingebaut ist und direkt in der Messgröße Wasserenergiedosis an der Oberfläche eines Wasserphantoms kalibriert ist. Der Benutzer kann damit die...

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Für die Entwicklung einer neuen Generation von optischen Atomuhren mit noch geringeren Unsicherheiten in der Abteilung 4 wird eine Quelle von Th‑229 Atomen benötigt. Eine Möglichkeit Th‑229 Atome zu produzieren, ist diese als Rückstoßionen aus dem Alpha‑Zerfall des U‑233 zu gewinnen. Eine erste Analyse einer am Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg‑Universität Mainz hergestellten Quelle...

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Zur Darstellung und Weitergabe der Einheit Bq/m3 bzgl. Rn‑222 eignen sich für den niedrigen Aktivitätsbereich keine herkömmlichen Standards bestehend aus gasförmigem Rn‑222. Eine Alternative stellen Ra‑226 Quellen dar, die physikalisch-chemisch so beschaffen sind, dass das direkte Tochternuklid Rn‑222 zu einem gewissen Anteil aus der Quelle emaniert. Neue statistische Methoden auf der Basis der...

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Im Rahmen des traceRadon Projektes werden Radondetektoren entwickelt, die die Radonaktivitätskonzentration in der Außenluft rückführbar messen können. Dieses ist notwendig, um über die Radon Tracer Methode (RTM) eine Korrelation mit Treibhaus­gasen herstellen zu können (EMPIR 19ENV01 traceRadon). Dieses wird erreicht durch die Kombination der Quelle direkt mit einem alphaspektrometrischen...

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Im Rahmen der Digitalisierung in der Metrologie laufen Bestrebungen Methoden der künstlichen Intelligenz für die Spektrometrie zu nutzen. So werden z.B. Convolutional Neural Networks (CNN) zur Nuklididentifikation erprobt oder in Kombination mit Monte‑Carlo Simulation zur Entfaltung von Spektren verwendet.

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In der PTB wurde eine neue Methode zur Bestimmung der Aktivität von Actinium-225 entwickelt. Die Methode basiert auf Flüssigszintillationszählern und die spezifische Aktivität einer entsprechenden Lösung wurde mit einer relativen Unsicherheit von nur 0,16 % bestimmt. Darüber hinaus wurden die Halbwertszeiten von Actinium-225 und Polonium-213 sehr genau gemessen.

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