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Messplatz zur Freiluftbestrahlung

Frühwarnsysteme müssen in der Lage sein, kleine Anstiege in der Ortsdosisleistung zuverlässig zu detektieren und zeitlich möglichst hochaufgelöst darzustellen. Idealerweise sollten zudem zusätzlich Informationen über die verursachenden Nuklide gewonnen werden.

Um die Leistungsfähigkeit moderner Dosimeter und Spektrometer zu untersuchen, verfügt die PTB über eine Vorrichtung um das Vorbeiziehen einer radioaktiven Wolke zu simulieren.

Der Messplatz zur Freiluftbestrahlung bietet die Möglichkeit diese Eigenschaften zu prüfen. Die zu prüfende Dosimeter werden in einem festen Abstand um die Bestrahlungsanlage platziert. Es werden unterschiedliche Ortsdosisleistungen (10 nSv/h – 400 nSv/h) mit verschiedenen Referenzquellen erzeugt und das Verhalten der Dosimeter auf Änderungen der Ortsdosisleistung sowie auf das Ansprechvermögen verschiedener Nuklide geprüft. Dabei werden nacheinander Quellen unterschiedlicher Nuklide automatisch aus einem Quellenmagazin entnommen und durch eine Röhre aus Bleizylindern mit variierender Wandstärke verfahren. Für den Kunden sind die Änderungen nicht erkennbar und werden erst nach Abschluss der Messungen mit den Referenzwerten verglichen.

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