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Forschungsprojekt

Qualifizierung der 3D-Koordinatenmesstechnik zur standardisierten Bildung von Bezügen und Bezugssystemen

Projektzeitraum

Beginn:  1. November 2012
Ende:   31. Oktober 2014


Projektbeschreibung

Die Bezugsbildung ist ein wesentlicher Bestandteil der Messung mit 3D-Koordinatenmessgeräten. Derzeit fehlen jedoch einheitliche Vorgehensweisen, um Bezüge an Bauteilen zu erfassen und zu bewerten. Ziel des Projektes ist daher die Entwicklung einer standardisierten Vorgehensweise. Eine wirtschaftliche und anwendungsorientierte Umsetzung der entwickelten Vorgehensweise wird durch interaktive Softwaremodule und ein Unsicherheitskonzept sicher gestellt.

Der PTB obliegt die Entwicklung eines Unsicherheitskonzeptes für die Bewertung von Bezügen. Ziel ist es, die heute individuell gewählte Vorgehensweise zur Bezugsbildung der optimierten Erfassungs- und Zuordnungsstrategie gegenüberzustellen und durch vergleichende Messungen zu verifizieren. Die Abschätzung der Unsicherheit erfolgt mittels numerischer Simulation bzw. durch das „Virtuelle Koordinatenmessgerät“, einem Softwaremodul, mit dem Erfassungsvarianten, die mit unterschiedlichen Methoden der Filterung und Ausreißerelimination behandelt wurden, sehr schnell hinsichtlich der Unsicherheit ausgewertet werden können.

Die Koordinaten des Projekts liegt beim Institut für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung (IFMQ) der Technischen Universität Chemnitz. Ein weiterer Projektpartner ist die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH . Unterstützt wird das Vorhaben vom Deutschen Institut für Normung.

 

Bild 1: Drei-Ebenen-Bezugssystem nach DIN ISO 5459:1982.