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Forschungsprojekt

Nationaler Ringvergleich mit Großverzahnungsnormal

Projektzeitraum

Beginn: September 2012
Ende:   Dezember 2013

Projektbeschreibung

Das in der PTB entwickelte Großverzahnungsnormal wird innerhalb eines Ringvergleichs für die Quantifizierung und Validierung von Verzahnungsmessungen direkt in der Industrie eingesetzt. Viele Teilnehmer, darunter Messgerätehersteller und Kalibrierlaboratorien, werden das Großverzahnungsnormal auf unterschiedlichen Messgeräten messen. Alle Ergebnisse werden von der PTB ausgewertet, wobei die PTB-Kalibrierung als Referenz dient.

Die besondere Ausführungsform als Segment eines ganzen Zahnrades ermöglicht, dass das Normal ein großes Rad von 1 m Durchmesser verkörpert und trotzdem gerade noch auf den etablierten Messeinrichtungen innerhalb der PTB kalibriert werden kann. An dem Normal lassen sich sowohl Profil- als auch Flankenlinienmessungen durchführen. Unterschiedliche Steigungen und Steigungsrichtungen machen das Normal universell einsetzbar. Das optional einsetzbare Gegengewicht sowie ein Unterbau ermöglichen die Messung mit Drehtisch.

Die Verkörperung von drei unterschiedlichen evolventischen Verzahnungen ermöglicht eine umfangreiche Beurteilung der Prozesse. Ein wesentlicher Vorteil für die industrielle Nutzung liegt im werkstückähnlichen Aufbau des Großverzahnungsnormals. Hierdurch sind hochgenaue Messungen auf Verzahnungs- und Koordinatenmessgeräten bei stehendem oder drehendem Rad möglich. Die kompakte Gestalt, Transporthaken und eine statisch bestimmte Dreipunktauflage erlauben einfache Transportierbarkeit und Handhabung. Der massive Aufbau minimiert elastische Verformungen.

Abbildung 1: Großverzahnungsnormal


Projektpartner

An dem Ringvergleich nehmen eine Vielzahl namhafter Industrievertreter teil.


Ansprechpartner

Dr.-Ing. Karin Kniel und Dipl.-Ing. (FH) Achim Wedmann