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Forschungsprojekt

Entwicklung von Verfahren zur Eignungsprüfung von Messgeräten für die Mikroverzahnungsmessung

Projektzeitraum

Beginn:  Juli 2011
Ende:    Dezember 2013

Projektbeschreibung

Das vorrangige Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist es, den Herstellern von Mikroverzahnungen oder Mikrogetrieben ein einheitliches und eindeutiges Instrument zur Bewertung und Auswahl einer geeigneten Messtechnik zur Verfügung zu stellen. Dies wird zum einen durch die Bereitstellung von kalibrierten Normalen erreicht, zum anderen sind Auswertestrategien zu entwickeln, die die Vergleichbarkeit von taktilen und optischen Messsystemen erlauben.

Bild: Bereich der Mikroverzahnung

Innenhalb des Projektes werden produktähnliche Mikroverzahnungsnormale konstruiert und gefertigt. Mit ihnen kann die Industrie eine quantitative Beurteilung der Messtechnik praxisgerecht vornehmen. Zu den wesentlichen Eigenschaften gehören hohe Formstabilität, Korrosionsbeständigkeit und einfache Handhabbarkeit. Die entwickelten Aufspannvorrichtungen für die verschiedenen Gerätetypen ermöglichen eine verformungsarme und reproduzierbare Fixierung der Normale. Mit zu entwickelnden Verfahren werden die Mikroverzahnungsnormale kalibriert und stehen dann für Vergleichsmessungen zur Verfügung. Untersucht und bewertet werden Messgeräte mit taktilen und optischen Sensoren sowie computertomographische Verfahren. Um einen Vergleich der linienhaften und flächenhaften Messprinzipien herstellen zu können, sind entsprechende Auswertestrategien zu entwicklen.

Darüber hinaus ist die Integration eines Mikrotasters in ein Verzahnungsmessgerät Inhalt des Projektes. Hierbei sollen idealerweise Tastkugeldurchmessern von etwa 100 µm erreicht werden. Für den Taster sind Einmessstrategien zu entwickeln und erste Messungen an Mikrozahnrädern bzw. den Mikrozahnradnormalen durchzuführen.


Projektpartner

Forschungsvereinigung für Antriebstechnik, Arbeitskreis Messtechnik


Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Vaclava Dunovska und Dr.-Ing. Karin Kniel