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Forschungsprojekt

Entwicklung eines neuartigen Verfahrens für die Qualitätsbewertung von Mikrofräswerkzeugen auf Grundlage virtuell ermittelter Einzelpunktunsicherheiten (Q-MikroWz)

Projektzeitraum

Beginn: April 2015
Ende:    Juli 2017


Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur Qualitätsbewertung komplex geformter Mikrofräswerkzeuge. Bisher lassen sich diese Werkzeuge lediglich anhand der Abweichung aufgenommener Punktkoordinaten zur Sollgeometrie beurteilen. Eine sichere Qualitätsaussage ist damit ausgeschlossen, da die Unsicherheiten der Einzelpunkte nicht berücksichtigt werden können. Im Projekt werden daher Verfahren entwickelt, um aus der lokalen Qualität der Einzelpunktantastungen eine Gesamtqualitätsaussage zu treffen. Hierfür werden beim Partner esco neue Vorgehensweisen, Kennwerte, Berechnungs- und Darstellungsverfahren entwickelt und exemplarisch für die Bewertung von Form- und Wälzfräsern für Mikroverzahnungen umgesetzt. Diese sollen übertragbar sein auf die Bewertung beliebiger Präzisionsschneidwerkzeuge - z. B. allgemeine (Mikro-) Form– und Stufenfräswerkzeuge.

Grundlage für diese weltweit einzigartige Bewertung von Mikrofräswerkzeugen sind Unsicherheitsinformationen zu den Einzelmesspunkten. Diese sollen durch eine Weiterentwicklung des virtuellen Koordinatenmessgeräts der PTB berechnet werden. Diese von der PTB zu verwirklichende Weiterentwicklung für Mikrotaster soll exemplarisch für den taktil-optischen Mikrotaster des Projektpartners Werth Messtechnik realisiert und getestet werden.

Projektpartner

esco GmbH engineering solutions consulting

Werth Messtechnik GmbH

Ansprechtpartner

Dr.-Ing. U. Neuschaefer-Rube