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Panoramablick in die Uhrenhalle der PTB mit den vier Caesiumuhren CS1, CS2, CSF1 und CSF2.

Gibt es die Zeit auch online?

Zur Synchronisation von Rechneruhren über das Internet bietet die PTB drei Zeitserver an. Diese Server benutzen zur Weitergabe der Zeitinformation das "Network Time Protocol" (NTP). Dieses Protokoll wurde mit dem Ziel entworfen, Rechner innerhalb lokaler Netzwerke und in Weitverkehrsnetzwerken zeitlich synchronisieren zu können. Das Protokoll basiert auf dem im Internet benutzten IP-Protokoll und ist für alle relevanten Betriebssysteme verfügbar sowie auf vielen Computern und Mobilgeräten bereits vorinstalliert.

Um die Zeitserver der PTB zur Synchronisation eines Rechners nutzen zu können, wird ein Programm benötigt, das dieses Protokoll unterstützt. Für die Betriebssysteme Windows, Linux, macOS u. a. sind derartige Programme verfügbar. Eine Liste geeigneter Programme hat unser amerikanisches Partnerinstitut NIST Opens external link in new windowzur Verfügung gestellt

Nach der Installation eines solchen Programms müssen diesem die Adressen der NTP-Server hinzugefügt werden, die zur Synchronisation herangezogen werden sollen. Um die Zeitserver der PTB zur Synchronisation zu nutzen, müssen die folgenden Adressen eingegeben werden:

ptbtime1.ptb.de

oder

ptbtime2.ptb.de

oder

ptbtime3.ptb.de


Der Betrieb der Server liegt in der Verantwortung des Referats Q.42 Zeitverteilung mittels IP.

Es wird angestrebt, dass permanent mindestens einer der drei Zeitserver erreichbar ist. Auf Störungen, die auf den Übertragungswegen entstehen, und auf zeitliche Abweichungen infolge von Verzögerungen im Internet hat die PTB keinen Einfluss.

Unter der Nummer (05 31) 51 20 38 bietet die PTB zudem Zeitinformationen über das öffentliche Telefonnetz an. Unter Verwendung von Telefonmodems können Rechner und Datenerfassungsanlagen durch automatischen Zugriff die genaue Zeit abfragen.