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HF-Dämpfung

Arbeitsgruppe 2.22

Profil

Für die Messung der HF-Dämpfung bis 30 dB werden koaxiale- und Hohlleitermessplätze höchster Präzision für Frequenzen bis 50 GHz betrieben, die nach dem Prinzip der Leistungsverhältnis-Methode arbeiten. Es handelt sich hier im Prinzip um ein Gleichleistungs-Substitutionsverfahren, bei dem die HF-Leistungen mit und ohne zu prüfendem Dämpfungsglied mit Hilfe einer selbstabgleichenden Bolometerbrücke gemessen werden und aus dem Verhältnis der Leistungen die gesuchte Dämpfung ermittelt wird.

Die Dämpfung von koaxialen Dämpfungsgliedern bis 100 dB im Frequenzbereich bis 40 GHz (bis 120 dB im Frequenzbereich bis 1,2 GHz) und Hohlleiter-Dämpfungsgliedern bis 60 dB im Frequenzbereich von 8,2 GHz bis 50 GHz wird mittels Hochfrequenz-Serien-Substitution durch Vergleich mit kaskadierten kalibrierten Dämpfungsgliedern ermittelt.

Hochfrequenz-Dämpfungs-Normalmessplatz

Bei allen Dämpfungsmessungen tritt wegen der vorhandenen Reflexion von Messgenerator und Messempfänger ein zusätzlicher Unsicherheitsanteil auf, weshalb bei allen Messverfahren für jede Messfrequenz eine Anpassung des Einfügepunktes mit Hilfe geeigneter Abstimmvorrichtungen ("Tuner") unter Einsatz eines Netzwerkanalysators vorgenommen werden muss. Nur so sind kleinstmöglichste Messunsicherheiten gewährleistet.

Dämpfungsmessungen mit größerer Unsicherheit können auch mit einem Netzwerkanalysator, der auf die oben beschriebenen Dämpfungsmessplätze rückgeführt ist,  vorgenommen werden.

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Forschung/Entwicklung

Zur Zeit wird an einer Frequenzerweiterung der Messplätze bis 110 GHz (koaxial und Hohlleiter) gearbeitet.

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