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Geräuschmesstechnik

Arbeitsgruppe 1.63

Drittmittelprojekt TransMeT USPM: Entwicklung eines Ultraschallpegelmessgerätes zum praktischen Einsatz im Arbeitsschutz

Die Zahl der deutschen Arbeitsplätze, an denen mit Ultraschall gearbeitet wird, ist durch den zunehmenden Einsatz von Ultraschallreinigungsanlagen, Schweiß- und Schneidemaschinen stetig steigend. Um zu der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung dieser Arbeitsplätze zu gelangen, müssen die Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften und Unfallkassen) in der Lage sein, den Lärm an diesen Arbeitsplätzen zu messen und zu beurteilen. Die PTB hat ein Forschungssystem zur Messung von Luftultraschallärm aufgebaut und Schallfelder von Lärmquellen unter Laborbedingungen untersucht. Die dabei entstandene Technologie soll zur Entwicklung eines Ultraschallpegelmessgerätes genutzt werden, das den Bedingungen an den praktischen Einsatz an Arbeitsplätzen genügt. Das Messgerät wird nachweislich definierte Anforderungen an die Bauart erfüllen und auf PTB-Normale zurückgeführt werden können. Zusammen mit einem Messverfahren wird das Messgerät den Lärm an ultraschallbelasteten Arbeitsplätzen mit spezifizierter Unsicherheit messen können.

Das Projekt wird gefördert durch Mittel zum Transfer metrologischer Technologien aus dem TransMeT-Programm der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Das Projekt läuft seit Mai 2016 für 2.5 Jahre. Partner ist das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Für nähere Informationen können Sie sich an uns wenden.